Regierung verurteilt Anschlag – jedoch weitere Verhandlungen

Sonntag, 9. März 2008 |  ih Redaktion  

Ministerpräsident Ehud Olmert und Außenministerin Zippi Livni versprachen am Donnerstagabend nach dem Anschlag in der Jeschiwah, dass Israel weiterhin Verhandlungen mit den Palästinensern durchführen wird. Dieser Anschlag beweise, dass die palästinensische Autonomiebehörde sich nicht genug bemühe, den Terror in ihrem Gebiet zu bekämpfen. Parlamentarische Hilfen Olmerts sagten Journalisten, dass es zwischen den Terrornetzwerken in Judäa und Samaria und im Gazastreifen eine direkte Verbindung gäbe. „Die Terroristen versuchen, die Chancen für einen Frieden zu zerstören, jedoch werden wir trotzdem Gespräche und Verhandlungen weiterführen“, so Aryeh Mekel, der Sprecher des Außenministeriums. Saeb Erekat, der Hauptunterhändler der PA, meinte dass PA-Präsident Mahmud Abbas diesen Anschlag verurteilt, aber auch alle anderen Anschläge, die sich gegen Zivilisten richten, seien es Araber oder Israelis. Die Hamas im Gazastreifen pries dieses blutige Attentat in einer Mitteilung an die Medien und meinte, dass dies nicht der letzte Anschlag gewesen sei. Auch Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der UNO, verurteilte diesen Anschlag auf die jüdische Bibelschule in Westjerusalem aufs Schärfste.

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