Eskalation im Gazastreifen

Sonntag, 2. März 2008 |  ih Redaktion  

Nachdem palästinensische Hamas-Terroristen vom Gazastreifen aus an zwei Tagen mehr als 50 Mörsergranaten und Kassam-, sowie Grad-Raketen auf Israel abgeschossen haben, wodurch mehrere Israelis verwundet und Häuser zerstört wurden, hat Israel mit einer Gegenoffensive reagiert und die Terrorstützpunkte unter Beschuss genommen. Dabei wurden u.a. palästinensische LKWs, auf denen 160 abschussbereite Raketen waren, zerstört und ca. 50 Palästinenser, die sich in diesen Terrorstützpunkten aufhielten getötet. Die Palästinenser beschießen jetzt nicht nur die israelische Grenzstadt Sderot mit ihren Kassam-Raketen, sondern auch die 17 km nördlich vom Gazastreifen entfernte Stadt Aschkelon mit den viel größeren Grad-Raketen. Mit dieser neuen Eskalation der Gewalt ist das für das Jahr 2008 angepeilte Friedensabkommen vorerst auf Eis gelegt. Den Hamas-Palästinensern ist es durch ihren Raketen-Beschuss gelungen, Israel zu einem Gegenangriff zu zwingen, der unter den Palästinensern das Ansehen der verhandlungsbereiten Fatah-Palästinenser schwächt. Ministerpräsident Ehud Olmert bezeichnete die Lage im Süden Israels als Kriegszustand.

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