Kriminalität

Terroristen erschießen Ehepaar vor den Augen ihrer vier Kinder
Freitag, 2. Oktober 2015
Eine Terrorgruppe, die zum bewaffneten Arm der Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gehört, hat in der Nacht zum Freitag das jüdische Ehepaar Naama und Eitam Henkin (Foto) ermordet. Sie waren zusammen mit ihren vier Kindern in der Nähe der jüdischen Siedlung Itamar in Samaria unterwegs. Vor den Augen ihrer vier Kinder im Alter zwischen vier Monaten und sieben Jahren wurden sie in ihrem Auto erschossen. Die Täter feuerten mit einer Pistole und einem Gewehr auf das Paar. Beide starben noch am Ort des Terroranschlags.
Nach Gerichtsurteil: 600 Asylbewerber frei gelassen
Dienstag, 25. August 2015
Rund 600 afrikanische Asylbewerber sind am Morgen aus dem Lager Holot in Südisrael entlassen worden. Grund war eine Gerichtsentscheidung, wonach ein Mensch ohne Verfahren nicht länger als ein Jahr festgehalten werden darf. Um 8 Uhr öffneten sich die Türen der Einrichtung für die Schwarzafrikaner. Der Minister für öffentliche Sicherheit, Silvan Schalom, hat den Asylbewerbern verboten, sich nun in den Städten Tel Aviv und Eilat aufzuhalten.
Polizei greift durch: Jüdische Extremisten in Haft
Dienstag, 4. August 2015
Der israelische Geheimdienst Shin Bet und eine Polizeieinheit aus Judäa und Samaria haben den bekannten Rechts-Aktivisten Meir Ettinger (Foto) festgenommen. Die Verhaftung erfolgte, nachdem die israelische Regierung beschlossen hatte, härter gegen jüdische Extremisten durchzugreifen. Anlass war der Brandanschlag im palästinensischen Dorf Duma, bei dem ein Baby ums Leben kam.
Israel sagt dem „jüdischen Terror“ den Kampf an
Montag, 3. August 2015
Nach dem Brandanschlag im palästinensischen Dorf Duma hat das Sicherheitskabinett am Sonntag eine Reihe von Maßnahmen verabschiedet, um „jüdischen Terrorismus zu bekämpfen und solche Vorfälle zu verhindern.“ So können künftig auch Juden ohne Gerichtsurteil wochen- oder gar monatelang inhaftiert werden, wenn der Generalstaatsanwalt dies aus ermittlungstaktischen Gründen verlangt. Bisher war diese „Verwaltungshaft“ nur gegen Palästinenser verhängt worden. Am Wochenende demonstrierten Tausende Israelis im ganzen Land gegen Hass und Gewalt.
Nach Brandanschlag: Israel steht weltweit am Pranger – Toter bei Krawallen
Samstag, 1. August 2015
Der Brandanschlag auf das Haus einer palästinensischen Familie, bei der in der Nacht zum Freitag ein Kleinkind getötet und seine Eltern sowie sein vier Jahre alter Bruder lebensgefährlich verletzt wurden, ist weltweit scharf verurteilt worden. Die Polizei vermutet jüdische Extremisten hinter der Tat. Der Weltsicherheitsrat sprach von einem „teuflischen Terroranschlag“. Palästinenserpräsident Abbas kündigte an, er werde Israel wegen dieses Kriegsverbrechens vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen. In den Palästinensergebieten gab es Krawalle. Israelische Soldaten erschossen einen 17-jährigen Palästinenser. In Jerusalem demonstrierten einige hundert Menschen gegen die jüngste Welle hasserfüllter Straftaten (Foto).
Messerattacke bei Jerusalemer Homosexuellen-Parade: sechs Verletzte
Freitag, 31. Juli 2015
Ein vorbestrafter ultraorthodoxer Jude hat bei der Jerusalemer Schwulen- und Lesbenparade ein Blutbad angerichtet. Yishai Shlissel stach nach Augenzeugenberichten schreiend mit einem Messer um sich und verletzte auf der Keren-Hayesod-Straße sechs Menschen, bevor er von Polizisten überwältigt werden konnte. Vier Opfer erlitten so schwere Wunden, dass sie im Krankenhaus stationär aufgenommen werden mussten. Ein 16 Jahre altes Mädchen schwebt nach Polizeiangaben in Lebensgefahr.
Knesset billigt Gesetz zur Zwangsernährung von Gefangenen
Freitag, 31. Juli 2015
Das israelische Parlament hat ein umstrittenes Gesetz befürwortet: Die Knesset hat zugestimmt, dass die Zwangsernährung von Gefangenen während eines Hungerstreikes erlaubt ist. Mit 46 zu 40 Stimmen wurde das Gesetz durchgewunken. Dadurch wird es Richtern ermöglicht, Häftlingen eine Zwangsernährung oder medizinische Behandlung zu verordnen, wenn deren Leben oder ihre Gesundheit gefährdet ist.
Nach 30 Jahren in US-Haft: Jonathan Pollard kommt frei
Mittwoch, 29. Juli 2015
Der israelische Spion Jonathan Pollard (61) saß seit 1987 eine lebenslange Strafe in einem US-Gefängnis ab. Nun kommt er frei. Entsprechende Meldungen (Israel Heute berichtete) wurden jetzt von amerikanischer Seite offiziell bestätigt. Pollard erklärte, er freue sich in erster Linie darauf, seine Frau Esther wieder zu sehen. Er wird laut den zuständigen US-Behörden am 20. November entlassen. Wäre Pollards erneuter Antrag auf Bewährung abgelehnt worden, hätte er noch weitere 15 Jahre absitzen müssen.
Neue Hoffnung für Ex-Spion Jonathan Pollard
Montag, 27. Juli 2015
Der in den USA zu lebenslanger Haft verurteilte israelische Spion Jonathan Pollard könnte noch dieses Jahr entlassen werden. Das melden verschiedene israelische Medien. Pollard war 1985 verhaftet und zwei Jahre später wegen Spionage für den israelischen Geheimdienst verurteilt worden. Der mittlerweile 60-Jährige ist schwer krank. Seit vielen Jahren setzen sich prominente israelische Politiker und Bürgerrechtsgruppen für seine Freilassung ein.
Video: Firmen lernen Abwehr von Cyber-Attacken
Freitag, 24. Juli 2015
Terror und Krieg können nicht nur mit Pistolen und Panzern stattfinden. Die Experten sind sich einig: Die Auseinandersetzungen der Zukunft werden auch mit Tastaturen und Mäusen ausgetragen. Angriffe aus dem Internet, so genannte Cyber-Attacken, bedrohen die Infrastruktur von Staaten und gefährden Unternehmen. Das israelische Unternehmen Cyber-Gym hat sich darauf spezialisiert, Computer-Fachkräfte für die Abwehr von Internet-Attacken fit zu machen. Das TV-Team von Israel Heute durfte Ihnen dabei über die Schulter schauen.
Rabbiner sammeln Geld für die Brotvermehrungskirche
Dienstag, 21. Juli 2015
Rabbiner unterstützen die Restaurierung der in Brand gesetzten Brotvermehrungskirche am See Genezareth. Vor wenigen Wochen hatten Unbekannte die Kirche am Ort des biblischen Brot-und Fische-Wunders in Brand gesetzt, wodurch beträchtlicher Schaden angerichtet wurde. Nach israelischen Polizeiangaben werden extremistische religiöse Juden verdächtigt, für die Brandstiftung in Tabgha verantwortlich zu sein.
Nach Lynchattacke: Polizei nimmt weitere neun Drusen fest
Dienstag, 7. Juli 2015
Die israelische Polizei hat heute bekannt gegeben, dass sie neun weitere Verdächtige im Zusammenhang mit der Lynchattacke Ende Juni auf den Golanhöhen festgenommen hat. Die in Gewahrsam genommenen Drusen stehen unter Verdacht, einen Krankenwagen attackiert zu haben, in dem ein verwundeter Syrer transportiert wurde. Kurz zuvor soll ein weiterer syrischer Mann von ihnen zu Tode geprügelt worden sein.