Erster Schabbat nach der Evakuierung

Sonntag, 21. August 2005 | 
Den evakuierten Familien aus den Siedlungen in Gusch-Katif fällt es schwer, sich an das Leben außerhalb ihrer Häuser zu gewöhnen. Der erste Schabbat war für manche ein Trauma, denn sie hatten keine Schabbatkleidung dabei und fühlten sich deshalb wie in Trauer. Familien mit zahlreichen Kindern müssen sich in kleinen Hotelzimmern zurechtfinden. In einem der Hotels wurden Kinder gerügt, da sie barfuß durchs Gebäude gingen, was sie zu Hause gewohnt waren und auch ständig den Fahrstuhl benutzten. Familie Cohen aus Kfar Darom, kehrte nochmal ins Haus zurück, um die Ersatzprothesen ihres Sohnes Israel, der bei einem Terroranschlag die Beine verloren hatte, zu holen, die sie vergaß einzupacken. Die Mutter, Noga, wollte vermeiden, dass wohlmöglich der Terrorist der den Sprengsatz auf den Schulbus gezündet hatte, mit den Prothesen auf dem Dach des Hauses tanzen könnte.

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