Scharons Rede

Dienstag, 16. August 2005 | 
Die Rede des Ministerpräsidenten Scharon an das Volk betreffes der Evakuierung der jüdischen Siedlungen im Gazastreifen und in Nordsamaria war keine Live-Sendung, sondern einige Stunden zuvor aufgenommen. „Der Tag für diesen schweren Schritt ist gekommen. Ich hoffte, dass wir für immer an den Siedlungen festhalten können, aber die Ereignisse in Israel, in der Region und in der ganzen Welt forderten von mir die Änderung meiner Standpunkte. Man kann nicht für immer an Gaza festhalten, wo mehr als eine Million Palästinenser leben, deren Zahl sich mit jedem Geschlecht verdoppelt. Sie wohnen in einer unbeschreiblichen Enge ohne Hoffung am Horizont zu sehen. Dieser einseitige Abzug, den ich vor zwei Jahren bekanntgab, ist die israelische Antwort auf diesen Zustand. Er ist der beste Plan für Israel für die Zukunft. Damit werden wir die ständigen Zusammenstöße und Opfer auf beiden Seiten vermindern. Jetzt liegt es in den Händer der Palästinenser, den Terror gegen Israel zu bekämpfen, dessen Terrorinfrastruktur zu zerstören und mit echten Friedensabsichten an den Verhandlungstisch zu kommen“, so Scharon während dieser etwa fünfminütigen Rede.

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