Massive Raketenangriffe auf den Süden Israels - Zwei Tote

Sonntag, 5. Mai 2019 |  Dov Eilon

Israel erlebt zur Stunde den massivsten Raketenangriff aus dem Gazastreifen seit dem Gazakrieg im Sommer 2014. In Ashkelon schlug eine Rakete in ein Fabrikgelände ein. Ein Mensch wurde getötet, zwei weitere verletzt, der Zustand einer der Verletzten wird als schwer beschrieben. Das Barzilai Krankenhaus in der Stadt wurde durch Raketensplitter beschädigt. In der Nähe der Stadt Sderot kam ein 60-jähriger Mann ums Leben, als sein Auto von einer Rakete getroffen wurde (siehe Bild).

(Foto: Noam Rivkin Fenton/Flash90)

Auch die Stadt Beersheva ist wieder Ziel der Raketen geworden. Eine der Raketen richtete bei der Explosion in einem Stadtteil erhebliche Schäden an.

Ein Stadtteil in Beersheva nach dem Einschlag einer Rakete

Erstmals gab es auch in der Stadt Rehovot in der Shfela-Ebene Raketenalarm. Die Terroristen hatten zuvor damit gedroht, den Angriffsradius zu erweitern. Seit 13 Uhr Ortszeit heulen die Sirenen im Süden fast pausenlos.

Die israelische Armee setzt unterdessen ihre Angriffe auf Terrorziele im Gazastreifen fort. Unter anderem wurden Terroristen des Islamischen Islams durch die Luftwaffe direkt angegriffen.

Angriff der Luftwaffe auf einen Terroristen auf dem Motorrad

Sonderzustand im Süden

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu rief für den Süden des Landes den Sonderzustand aus. Dies ist wichtig, da dadurch der Staat die Kosten der durch die Raketenangriffe angerichteten Schäden übernimmt. Der Sonderzustand soll vorerst für die kommenden 48 Stunden gelten. “Nachdem es mir klar wurde, dass Angriffe auf die Zivilbevölkerung bevorstehen, erkläre ich hiermit den Sonderzustand”, hieß es in der Erklärung des Ministerpräsidenten.

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