„New Israel Fund" sorgt sich um Israels Demokratie

Mittwoch, 17. April 2019 |  Tzvi Sadan

Der New Israel Fund (NIF), der 1979 gegründet wurde, war die Erfindung einer amerikanischen Regierung, die die Tatsache nicht mochte, dass Israels politische Rechte unter der Führung von Menachem Begin nur zwei Jahre zuvor die Wahlen in Israel gewonnen hatte.

Der NIF ist eine klassische subversive Front, die als jüdische gemeinnützige Organisation getarnt ist und für mehr als nur eine gerechtere und pluralistische Gesellschaft arbeitet. Es war ihm beinahe gelungen, Israel in einen völlig demokratischen ( also nicht jüdischen) Staat umzuwandeln. Die Gruppe wurde jahrzehntelang hauptsächlich von der Ford Foundation finanziert, die der NIF-Website zufolge "300 Millionen US-Dollar für die progressive Zivilgesellschaft Israels bereitgestellt hat".

Im Laufe der Jahre gewann der NIF weitere Unterstützer unter sympathischen europäischen Nationen und jüdischen Philanthropen aus den USA und rekrutierte erfolgreich einflussreiche Israelis, um den Anschein zu erwecken, dass er eine echte jüdische Bewegung sei, die unabhängig von ihren amerikanischen Strippenziehern ist. Aber das konnte nicht überdecken, dass er eine amerikanische NGO ist, die auf subversive Weise in Israel agiert, indem sie Geld in Menschenrechts-Randgruppen pumpt, um ihre progressive Agenda voranzutreiben.

Während der NIF darauf besteht, dass er eine "zionistische" Organisation sei, deutet seine Unterstützung von Gruppen, die fordern, dass Israel aufhört, ein "jüdischer" Staat zu sein, etwas anderes an. Wie von NGO Monitor berichtet, hat der NIF beispielsweise zwischen 2006 und 2008 Mada al-Carmel, einer Organisation, die von Israel verlangt, sich nicht mehr als "jüdischen" Staat zu bezeichnen, Zuschüsse in Höhe von 450.000 US-Dollar zur Verfügung gestellt und Millionen von Menschen die Tore geöffnet. Diese sogenannten "palästinensischen Flüchtlinge" sollen die Juden Israels demografisch ertränken.

Dass der NIF mit den Machtzentren Israels gut verbunden ist, ist hinreichend dokumentiert. Aus Platzgründen möchte ich nur ein Beispiel angeben. Dies ist ein Foto vom 17. September 2007, das die damalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofs von Israel, Richterin Dorit Beinisch, zeigt, die den 25. Jahrestag des NIF-Armes der NIF in Israel, Shatil, feiert. Beinisch wird mit hier mit vielen ranghohen Vertretern des NIF gesehen.

All dies soll einen Hintergrund für und einen Artikel des aktuellen NIF-Geschäftsführers Daniel Sokatch geben, der am Tag nach den letzten Wahlen in Israel in der Tageszeitung Ha'aretz veröffentlicht wurde. Denken Sie daran, Sokatch steht einer Organisation vor, die für Israel etwas will, das die große Mehrheit der Israelis ablehnt. Und dennoch hat er die Kühnheit zu behaupten, dass die Wiederwahl von Benjamin Netanyahu eine Gefahr sei, die "Israel von der Demokratie wegführen" könnte.

Was auch immer Sokatchs Ideologie ist, eines ist sicher. Die Vorstellung, dass die Wahl einer rechtsgerichteten Regierung durch eine klare Mehrheit irgendwie zum Ende der Demokratie führt, ist ein Missverständnis, das der Logik widerspricht.

Es ist jedoch genau dieser Erfolg der Demokratie, der den NIF weiterhin daran hindert, seine Vision zu verwirklichen, die israelische Gesellschaft so zu teilen, dass sie wie gelähmt in die Arme der internationalen Gemeinschaft gedrängt wird, die wiederum ihre Hilfe von der Beendigung des "kolonialistischen" zionistischen Projekts abhängig machen.

Daher ist die Vision des NIF für Israel entschieden undemokratisch, ebenso wie Sokatchs Forderung an "Israels wahre Freunde, einschließlich der Gemeindeleiter der amerikanisch-jüdischen Gesellschaft", alles Notwendige zu tun, um das Ergebnis der letzten Wahlen Israels umzukehren.

Wie sich herausgestellt hat, ist wahre Demokratie das letzte, was Sokatch vorhat, denn diese ist genau das, was die Bemühungen "der wahren Freunde Israels" verhindert, dem "jüdischen" Staat ein Ende zu setzen.

FOTO: Daniel Sokatch steht vor dem Büro des New Israel Fund in Jerusalem.

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