Die dunkle Seite des Mondes

Sonntag, 7. April 2019 |  David Lazarus

Mit der ersten privat finanzierten Mission zum Mond schreibt Israel Geschichte. Auf dem Weg dorthin können wir etwas sehen, das wir hier auf der Erde noch nie zu Gesicht bekamen: die dunkle Seite des Mondes.

Die Raumsonde Bereschit gelangte an diesem Wochenende erfolgreich in die Umlaufbahn des Mondes, nachdem sie 5,5 Millionen Kilometer auf ihrer Reise zurückgelegt hatte, um am Donnerstag in einem Gebiet des Mondes namens Sea of ​​Serenity sanft zur Landung anzusetzen. Diese seltenen Fotos von der anderen Seite des Mondes wurden während des Manövers der Raumsonde, sich der Mondbahn anzugleichen, aufgenommen.

Eines der Bilder ist eine Nahaufnahme der Krateroberfläche des Mondes. Dieses atemberaubende Foto wurde aus einer Höhe von 470 km aufgenommen. Die großen Krater, die Sie sehen, entstanden durch den Einschlag von Asteroiden, riesigen Felsen, die die Sonne umkreisen. Die kleineren Krater entstanden durch eingeschlagene Meteoriten, kleineren Asteroiden. Da der Mond keine Atmosphäre hat, wird die Mondoberfläche mit diesen ungebremst einschlagenden Felsen in große Kraterlandschaften verwandelt. Die Erde jedoch hat eine Atmosphäre, und Asteroiden verbrennen normalerweise aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit durch Reibung mit unserer Atmosphäre und verwandeln sich in Staub, bevor sie unseren Planeten erreichen. Gott sei Dank! Dennoch gibt es auch auf der Erde einige Meteoriten-Krater.

Eine andere Aufnahme, welche - von der dunklen Seite des Mondes aus aufgenommen - die Erde zeigt, die wie ein blaues Juwel aus der Ferne leuchtet, lässt uns ganz klein und unbedeutend erscheinen.

Die Bereschit ist auf dem allerbesten Weg, am 11. April auf dem Mond zu landen. Laut SpaceIL wird das Raumschiff „eine Reihe intensiver Manöver durchführen", um sich auf die Mondlandung vorzubereiten. Wenn das Raumschiff sanft auf dem Mond landen wird, wird das die erste privat organisierte Mondlandung sein.

Israel ist erst die siebte Nation, die ein Raumschiff starten konnte, das bis in die Umlaufbahn des Mondes kam. Seit das Team die Bereschit am 21. Februar in die Umlaufbahn der Erde gebracht hatte, hat das Raumschiff mehrere Wochen die Erde umkreist, damit es den nötigen Schwung erhielt, um in eine elliptische Mondbahn geschossen werden zu können. Bei seinem letzten Überflug über die Erde hat das israelische Fahrzeug das seltene Foto der Erde aus etwa 16.000 km Entfernung von der über Israel befindlichen Wolkendecke, die die jüdische Nation mit rekordbrechenden Regenmengen gesegnet hat, aufgenommen. Tipp: Suchen Sie nach Israel, das unter den Wolken versteckt ist.

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