Messerattacke vereitelt

Mittwoch, 3. April 2019 |  Dov Eilon

Heute früh konnte eine Messerattacke durch die schnelle und entschlossene Reaktion zweier Autofahrer vereitelt werden.

Der Vorfall ereignete sich gegen 8:30 Uhr Ortszeit an der Straße 60 nahe der Stadt Nablus unweit eines Kontrollpunktes vor dem Dorf Hawara. Ein arabischer Terrorist näherte sich einem israelischen Auto, öffnete die Tür und versuchte, mit einem Messer auf die Beifahrerin einzustechen, die Tochter des Fahrers, der sie zur Ulpana, einem religiösen Gymnasium für Mädchen,fuhr.

Doch der Vater reagierte schnell. Er führte eine Waffe mit sich und schoss auf den Angreifer, der dadurch schwer verletzt wurde. Auch ein Fahrer eines Lastwagens, der Zeuge des Angriffs war, schoss auf den Terroristen. Auf israelischer Seite wurde dadurch niemand verletzt.

Zum Glück ist der Vater, Yeoshua Sherman, Mitglied der Bereitschaftsgruppe seines Ortes Elon Moreh und war daher für Fälle wie diese gut trainiert. Er ist für die Union der rechten Parteien tätig und war auf dem Weg in die Büros der Partei. Unterwegs wollte er seine Tochter in der Schule absetzen, wie er im obigen Video erzählt.

“Ein Terrorist sprang an mein Auto und versuchte, die Tür zu öffnen, um meine Tochter mit einem Messer anzugreifen. ich steig aus dem Auto und zusammen mit einem weiteren Fahrer gelang es uns, den Terroristen zu neutralisieren. Die Straße hier ist unsicher. Wir verlangen eine breite sichere Straße, die es uns ermöglicht, gefahrlos hier zu fahren, ohne das sich Bewohner den Autos nähern können.”

Der Vorsitzende des Landkreises Samaria, Yossi Dagan, lobte Sherman für seine schnelle Reaktion und die Neutralisierung des Terroristen. “So müssen wir handeln”, sagte er, “ohne Angst gegen unsere unsere Feinde. Der Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, den Bau der Umgehungsstraße um Hawara herum zu beenden, was bereits von Ministerpräsident Netanjahu genehmigt wurde. Es gibt keinen Grund, warum israelische Bürger jeden Morgen durch das Gebiet einer feindlich gesinnten arabischen Bevölkerung fahren müssen und dabei ihr Leben und das Leben ihrer Kinder riskieren, insbesondere jetzt, nach der Entscheidung für den Bau der Straße. Wir müssen den Bau der Umgehungsstraße jetzt sofort beschleunigen.”

Schon seit Jahren beschweren sich die jüdischen Bewohner von Samaria über regelmäßige Steinwurf- und Brandbomben-Attacken an der Straße 60 in der Nähe von Hawara. Die Umgehungsstraße würde weitere Fälle wie diese verhindern.

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