Jerusalemer Pizzeria zu Entschädigungszahlung an Homosexuellen verurteilt

Mittwoch, 6. März 2019 |  David Lazarus

In Jerusalem hat ein Gericht eine Pizzeria verurteilt, 16.000 Shekel (3900 Euro) an einen Homosexuellen zu zahlen, da sich der Inhaber der Pizzeria geweigert haben soll, ihn zu bedienen. In einem Gespräch mit Israel Heute erzählte der Pizzeria-Inhaber, wie es zu dem Vorfall kam. Ein homosexuelles Paar, dass nicht aus Israel stamme, habe seinen Laden kurz nach Ende der Pride Parade betreten. “Sie kamen am Freitagnachmittag, kurz bevor wir das Geschäft schließen wollten”, sagte der Eigentümer. “Sie waren noch immer in Party-Stimmung und so gekleidet, wie sie an der Parade teilgenommen hatten.”

Sammy Kanter, der homosexuelle Kunde und ein Rabbinats-Student, dem die Schadensersatz-Zahlung zugesprochen worden war, erklärte in einem Brief an die Jerusalem Post den Verlauf der Dinge aus seiner Sicht: “Nachdem wir den Laden betraten, begrüßte uns der Angestellte und verteilte Menüs. Sofort, nachdem er mein Hemd (auf dem stolz die Homosexualität angepriesen wurde) sah, veränderte sich sein Verhalten. Er fragte, ob ich schwul sei. Ich sagte ‘Ja’. ‘Raus’, war seine Antwort.”

Der Geschäftsinhaber besteht seinerseits darauf, dass er allen seine Pizza mit Freude anbiete und niemals jemanden ablehnen würde. „Das ist mein Geschäft und mein Lebensunterhalt. Ich liebe es, den Menschen in dieser Stadt zu dienen “, sagte er. Er ist auch ein orthodoxer Jude und wundert sich, wie ein homosexueller Mann studieren kann, um Rabbiner zu werden. „Sie kamen nach Israel, um Ärger zu verursachen. Sie hatten eine Agenda und es ist zu schade, dass die Gerichte damit einverstanden sind “, klagte er.

Letztes Jahr versuchten zwei Lesben, einen Hochzeitsempfang im messianischen Gästehaus in Yad Hashmonah außerhalb von Jerusalem zu reservieren. Als das Gästehaus dies ablehnte, wurde es vom lesbischen Paar vor Gericht verklagt. Das Paar bekam als Preis eine beträchtliche Summe, die das Gästehaus als Entschädigung zahlen musste. Damals behaupteten viele, das Gericht sei gegen die messianische Gruppe befangen und habe sie bestraft, weil sie die Ausrichtung des Empfangs zur lesbischen Hochzeit nicht erlaubte. Die Tatsache, dass der Besitzer der Pizzeria seinen Fall ebenfalls verloren hat, zeigt jedoch, dass es sich nicht um eine Diskriminierung von Messianikern handelt, sondern um eine progressive Neigung der homosexuellen Agenda gegenüber.

Für das messianische Gästehaus war es wegen ihres Glaubens und Bewusstsein, dass sie den Empfang der Homosexuellen ablehnten, und die Gerichte würden ihren Glauben nicht ehren. Im Falle der Pizzeria stand das Gericht für ein homosexuelles Paar, das nach Israel kam, um seine Agenda für schwule Rechte voranzutreiben. Dabei konnte ein sogenannter „homosexueller Rabbiner“ einen hart arbeitenden orthodoxen Juden provozieren und dafür noch belohnt werden. Nur in Israel.

(Foto: David Lazarus)

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