Aufgedeckt: Ökumenischer Rat der Kirchen spioniert gegen Israel

Sonntag, 24. Februar 2019 |  David Lazarus

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ist dabei ertappt worden, Spione zu finanzieren, die sich als Touristen ausgeben, um voreingenommene Berichte über die "brutale und unterdrückende Behandlung" von Palästinensern durch Israel zu verbreiten.

Das ÖRK-Programm mit dem Namen Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina and Israel (EAPPI) schickt Ausländer nach Samaria und Judäa, die sich als Touristen ausgeben. Als christliche Pilger, die biblische Stätten in der Umgebung von Jerusalem und Hebron besuchen, machen diese politisch motivierten Aktivisten Fotos und veröffentlichen gefälschte Nachrichten über die angebliche „brutale und gewalttätige“ Handlungsweise Israels gegenüber den Palästinensern.

In ihren "Nachrichtenberichten" würden diese anti-israelischen Spione biblische Verse und theologische Begriffe verwenden, die "mit Antisemitismus beladen" sind, sagte Amit Barak, einer der Israelis, die die Gruppe entlarvt hatte. Sie veröffentlichten sogar antisemitische Bilder wie einen "Davidstern, der bei palästinensischen Kindern blutet", sagte er.

Sehen Sie sich den Bericht von Amit Barak an:

Barak, der in den Bergen von Judäa südlich von Bethlehem lebt, sah, wie sich die EAPPI-Aktivisten vor seinem Haus versammelten. Nachdem er sie mehrere Wochen als Touristen angesehen hatte, entschied er sich, zur Tat zu schreiten und ihren Betrug aufzudecken.

Itai Reuveni, ein Experte von NGO Monitor wies darauf hin, dass diese Aktivisten der EAPPI, die nur nach Israel und nicht in eine andere Konfliktzone der Welt geschickt werden, beweisen, dass es sich hier "um ein politisches Projekt handelt, das sich als Projekt für die Menschenrechte verkleidet." Der Ökumenische Rat der Kirchen hat 1.800 Freiwillige nach Judäa und Samaria geschickt, um „das Leben unter Besatzung zu erleben“.

Trotz der Vermarktung als Menschenrechts- und Schutzprogramm legt EAPPI vor, während und nach der Reise großen Wert auf politische Handlungen. Wenn Freiwillige in ihre Heimatländer und Kirchen zurückkehren, engagieren sie sich für anti-israelische Aktivitäten, wie etwa BDS-Kampagnen (Boykott, Devestition und Sanktionen) und dem Vergleich Israels mit der Apartheid von Südafrika und dem nationalsozialistischen Deutschland.

Vom ÖRK finanzierte Aktivisten haben eng mit Hassan Breijieh zusammengearbeitet, dem Sprecher der Terrorgruppe “Volksfront für die der Befreiung Palästinas”. Sie schickten auch Freiwillige in das Haus des palästinensischen Terroristen, der Yosef Salomon, seine Tochter Chaya und seinen Sohn Elad im Jahr 2017 erstochen hatte.

Der Zeitung “Jerusalem Post” zufolge hat sich der ÖRK geweigert, sich zu Berichten zu äußern, die von zahlreichen Nachrichtenagenturen veröffentlicht wurden, in denen ihre illegalen Aktivitäten in Israel offenbart wurden.

FOTO: "Touristen" protestieren am 7. Juli 2018 in der Nähe von Hebron gegen Israel. (Wisam Hashlamoun / Flash90)

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