Israel Heute Morgen - Das Wetter

Dienstag, 5. Februar 2019 |  Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!

Wenn Sie heute auf die Wetterkarte schauen, könnten Sie wirklich denken, dass hier etwas verwechselt wurde. In den meisten Teilen des Landes werden heute Temperaturen erreicht, die es auch im Sommer geben kann, Spitzenreiter ist heute das Tote Meer, wo heute erstmalig die 30 Grad Marke erreicht werden soll. Gleich dahinter haben wir dann erwartungsgemäß Eilat mit 29 Grad und dann Beersheva mit 28 Grad. Und gleich dahinter kommt dann meine Stadt Modiin und Tel viv mit angenehmen 27 Grad.

Es sieht ganz so aus, als haben wir es meinen der ersten sogenannten „Sharavs“, den warmen Wüstenwind aus dem Osten zu tun, die uns allerdings neben den warmen Temperaturen auch viel Sand und Staub mitbringen, so dass es auch heute sehr diesig werden soll, was weniger angenehm ist.

Der warme Wind aus dem Osten bringt auch viel Sand mit

Und bei einem Wetter wie diesem ist dann auch der Regen und ein Gewitter nicht mehr weit entfernt, wie wir auch im Wetterbericht für heute lesen können:

Weiterer Anstieg der Temperaturen, es wird warm und trocken werden. Starke östliche Winde in allen Regionen. Diesig, besonders gegen Abend. In der kommenden Nacht wird es weiterhin windig bleiben mit Winden aus dem Osten und es kann in allen Regionen zu vereinzelten Regenschauern mit Gewittern kommen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 18 Grad, Tel Aviv 27 Grad, Haifa 21 Grad, Tiberias am See Genezareth 24 Grad, am Toten Meer 30 Grad, Beersheva 28 Grad, Eilat am Roten Meer 29 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei -213.525 m unter dem Meeresspiegel.

Wir sollten nicht vergessen, dass wir gerade erst den Monat Februar begonnen haben. So schön die warmen Temperaturen und das trockene Wetter auch sein können, wir brauchen den Regen und gerne noch sehr viel.

Obwohl das Purim-Fest wegen des Schaltjahres, das uns im jüdischen Kalender einen weiteren Monat schenkt, erst am 20. März beginnt, kann man bei uns schon jetzt in vielen Spielzeug-Geschäften eine riesige Auswahl an Kostümen sehen. Schließlich will niemand das dicke Geschäft verpassen. Da bin ich doch froh, dass unsere Kinder schon groß sind. Früher war die Zeit vor Purim immer besonders stressig. Es begann mit der Frage. als was werden sich unsere Kinder dieses Jahr verkleiden wollen und ging weiter mit allen möglichen “Missionen” in der Grundschule etwas eine Woche vor dem eigentlichen Fest. Nicht genug, dass wir uns den Kopf über eine besonders einfallsreiche Verkleidung unserer Kinder machen mussten, nein, wir durften auch an rund fünf Tagen hintereinander damit beschäftigt sein, den Anweisungen der Schule zu folgen und an einem Tag unsere Kinder im Pyjama, dann als Cowboys, danach als Fußball-Fans und schließlich in umgekehrten Geschlechtern, also Mädchen als Junge und Junge als Mädchen, in die Schule zu schicken. Als wir vor sechseinhalb Jahren umzogen, fanden wir beim Ausräumen eine riesige Menge an Utensilien. Einige haben wir sogar mitgenommen, für alle Fälle, man kann ja immer mal eine Gorilla- oder Clowns-Maske gebrauchen.

Als was sollen wir uns denn diesmal verkleiden? (Foto: Hadas Parush/Flash90)

Dass es in den Bäckereien und Supermärkten schon jetzt die leckeren und für Purim typischen Haman-Taschen gibt, die “Oznei Haman, darüber beschwert sich niemand. Es ist schwer, dort nicht einmal zuzugreifen.

Und nun wird es Zeit, sich weder um die Nachrichten hier aus Israel zu kümmern. Daher wünsche ich Ihnen jetzt zusammen mit meinen Kollegen von Israel Heute einen angenehmen und friedlichen Dienstag. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

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