Überraschung: Hamas erhöht Gewalt in Gaza, um von ihrer Unfähigkeit abzulenken

Mittwoch, 9. Januar 2019 |  Ryan Jones

In den lokalen Medien werden israelische Offizielle zitiert, wonach man für das kommende Wochenende eine Eskalation der Gewalt entlang der Grenze zum Gazastreifen erwarte. Die Hamas würde dadurch versuchen, von der Aufmerksamkeit auf ihre Regierungsunfähigkeit abzulenken.

Nach eine Eskalation der Raketenangriffe und Unruhen am Grenzzaun im November 2018 folgten viele Wochen relativer Ruhe. Israel reagierte daraufhin und ermöglichte die Einfuhr von Finanzhilfen aus Katar in den geldarmen Gazastreifen in der Hoffnung, dass die Hamas das Geld zur Linderung der wirtschaftlichen Probleme und zur weiteren Deeskalation der Situation verwenden würde.

Aber darauf zu vertrauen, dass eine reuelose terroristische Organisation so handeln würde, wäre wohl zu naiv gewesen.

Stattdessen benutzte die Hamas die Finanzspritzen aus Katar, um ihren eigenen Leute zu ermöglichen, ihren verschwenderischen Lebensstil wieder aufzunehmen. Ein Großteil der Bevölkerung im Gazastreifen wunderte sich, warum sie diese Clowns an die Macht gewählt hatten. (Ja, die Hamas hat militärisch die Kontrolle über Gaza ergriffen, aber erst nachdem sie bei den letzten palästinensischen Parlamentswahlen 2006 eine feste Mehrheit im Parlament gewonnen hatte. Und Jimmy Carter selbst sagte, dies seien freie und faire Wahlen, also mit wem sollen wir darüber streiten?)

Wie es sich für Despoten gehört, möchte die Hamas, dass die Leute über etwas anderes nachdenken als über die Position der führenden Anführer der Gruppe, die pompös wohlhabend dasitzen, auch wenn es der Küsten-Enklave wirtschaftlich sehr schlecht geht.

Quellen aus Gaza zufolge will die Hamas die Angriffe mit Feuerdrachen und Bomben-Ballons wieder aufnehmen (viel Glück bei den aktuellen windigen und regnerischen Wetterbedingungen) sowie versuchen, den Sicherheitszaun in Gaza massenhaft zu durchbrechen und nahe gelegene israelische Dörfer anzugreifen.

Damit sollten die Leute erst einmal beschäftigt bleiben.

Am Dienstag rief die sogenannte “Oberste nationale Autorität für den Marsch der Rückkehr und das Brechen der Belagerung" die Öffentlichkeit in Gaza dazu auf, sich am Freitag zum Grenzzaun zu begeben, um mit der israelischen Armee ein wenig zu rangeln.

Um sicherzugehen, dass es sich um eine voll ausgestattete Veranstaltung handelt, traf sich die Hamas Berichten zufolge auch mit den Leitern der "Drachen-Einheit" und der "Reifen-Einheit" (im Ernst, wer kommt auf solche Namen?) und gab ihnen etwas von ihrem “Kaviargeld”, damit sie sich noch mehr Drachen und Reifen zum verbrennen kaufen können.

Doch die Welt hat, für die Hamas unglücklicherweise, von dieser Geschichte die Nase voll. Wenn also die Terrorgruppe nichts Neues für die Party mitbringen kann (und die israelischen Streitkräfte alles in ihrer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass es keine Überraschungen gibt), wird jede Konfrontation wahrscheinlich sehr schnell vergessen, wenn nicht völlig ignoriert werden.

FOTO: Wenn die flammenden Drachen und Ballonbomben nicht ausreichen, hat die Hamas damit gedroht, ihre neue "Dschihadisten-Boyband" zu schicken. (Abed Rahim Khatib / Flash90)

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