„Das Blut des Volkes Israel fließt in meinen Adern“

Montag, 17. Dezember 2018 |  NAI Redaktion

Shira Ish-Ran wurde bei dem Anschlag von Ofra vor einer Woche, lebensgefährlich verletzt. Sie war in der 30. Woche schwanger. Wegen der schweren Verletzung musste das Baby in einer Notoperation geboren werden. Drei Tage später wurde es das jüngste Opfer eines Terroranschlags. Erst bei seiner Beerdigung wurde ihm ein Name gegeben, Amiad Israel. Ganz Israel weinte zusammen mit den Eltern, Shira und Amichai, der ebenfalls beim Anschlag verletzt wurde.

Gestern trat das junge Paar zum ersten Mal vor die Öffentlichkeit und beantwortete ein paar Fragen der Journalisten. Das Paar bedankte sich für die Unterstützung, die es von der Öffentlichkeit bekommen hat. Es sei wunderbar, Teil des jüdischen Volkes zu sein, sagten sie. Sie hätten die ganze Zeit Briefe, Nachrichten und Besuche erhalten, bis sie irgendwann einmal darum beten mussten, zu stoppen. „Sie schickten uns Blumen, Essen zum Shabbat, Süssigkeiten, es war enorm“,sagte das Paar.

Der Eheman Amichai sagte, dass sein Sohn, Amiad Israel, der nur drei Tage nach seiner Geburt starb, Menschen aus dem ganzen Land zum Gebet zusammengebracht habe, trotz seines kurzen Lebens. „Unser Baby hat in diesen drei Tagen, an denen es lebte, mehr geschafft als es der Rest von uns, es hat uns vereinigt, alle kamen zusammen, um uns zu stärken. Jeder fühlte sich verbunden. Ich bin so stolz, Teil dieses Volkes zu sein.“

Seine Frau Shira bedankte sich bei den Ärzten und dem ganzen medizinischen Team des Shaarei Zedek Krankenhauses. „Ich möchte mich besonders beim Krankenhaus bedanken. Es ist nicht leicht, ein Patient zu sein. Keine Worte können beschreiben, wie viel wir unterstützt wurden, mental und physisch. Danke an die Rettungssanitäter, die mir das Leben gerettet haben. Und natürlich danke an Gott.“

Weiter sagte sie: „Ich habe bei dem Anschlag eine sehr große Menge an Blut verloren und brauchte sehr viele Bluttransfusionen. Das gesamte Blut des Volkes Israel fließt jetzt durch meine Adern und das stärkt mich mit jedem Schritt.“

(Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

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