Netanjahu fordert UNO zum Handeln gegen Hisbollah auf

Donnerstag, 6. Dezember 2018 |  NAI Redaktion

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Mittwoch den UNO-Generalsekretär Antonio Guterres in einem Telefongespräch über die Operation der israelischen Armee an der nördlichen Grenze informiert.

Dabei kritisierte er die Verletzung der israelischen Souveränität durch den Tunnelbau der Hisbollah. Es handele sich dabei um eine Verletzung der UNO-Resolution 1701 und um einen Teil der vom Iran unterstützten Aggression in der Region. Nachdem er dem UNO-Generalsekretär Einzelheiten über die Operation „Nördliches Schild“ gegeben hatte, forderte Netanjahu von den Vereinten Nationen eine Verurteilung der Hisbollah und ihrer Verletzung der israelischen Souveränität.

Die internationale Gemeinde müsse teilhaben an der Forderung für verstärkte Sanktionen gegen die Hisbollah angesichts der letzten Ereignisse, sagte Netanjahu weiter.

Unterdessen haben Deutschland und Großbritannien die Hisbollah für das Graben der Tunnel unter israelischen Hoheitsgebiet verurteilt.

„Die deutsche Regierung verurteilt auf das schärfste das aggressive Verhalten der Hisbollah, wie das Tunnelsystem zeigt, das unter der Verletzung der israelischen Souveränität gebaut wurde“, schrieb die neue deutsche Botschafterin in Israel, Susanne Wasum-Rainer, auf ihrer Twitter-Seite.

Auch der britische Staatsminister für den Nahen Osten, Alistair Burt, drückte seine Unterstützung für die israelischen Maßnahmen gegen die Hisbollah aus.

„Das Vereinte Königreich verurteilt die Tunnel in den Norden Israels. Dies ist eine krasse Missachtung der UN-Resolutionen, die die Stabilität Israels und des Libanon bedroht. Die UNSCR 1701 muss implementiert werden. Großbritannien unterstützt Israels Recht, sich zu verteidigen”, schrieb er auf Twitter.

Auch Russland unterstütze die israelischen Bemühungen gegen die Tunnel der Hisbollah, forderte den jüdischen Staat jedoch dazu auf, keine militärischen Schritte innerhalb des Libanons zu unternehmen.

Archivbild: Ministerpräsident Netanjahu und UNO-Generalsekretär Antonio Guterres während eines Treffens in Jerusalem im August 2017 (Foto: Yonatan SindelFlash90)

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