Hamas-Gericht verurteilt sechs Palästinenser zum Tode

Montag, 3. Dezember 2018 |  NAI Redaktion

Ein Gericht der Hamas im Gazastreifen hat heute 13 Urteile gegen Palästinenser verkündet, die der Kollaboration mit Israel beschuldigt worden sind. Bei sechs der Urteile handelt es sich um Todesstrafen. Die Verurteilten sollen gehängt werden.

Archivbild: Militante Hamas-Terroristen (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

Die Urteile sind eine „klare Botschaft an die Kollaborateure der Besatzung, dass dies (Todesstrafe oder langjährige harte Arbeit) ihr Schicksal ist“, sagte der Innenminister der Hamas, Iyad al-Bazm in einer Pressekonferenz. Die Verurteilten wurden für schuldig befunden, mit Israel zusammengearbeitet zu haben. Sie sollen unter anderem sensible Informationen zur Sicherheit übergeben haben. Einer der zum Tode verurteilten Palästinenser habe Land gemietet und es den israelischen Truppen zur Verfügung gestellt und soll auch geholfen haben, elektronische Überwachungsanlagen im Gazastreifen anzulegen.

Unter den zum Tode verurteilten soll sich auch eine Frau befinden, sie soll ihren Neffen dazu ermutigt haben, mit dem israelischen Geheimdienst zusammenzuarbeiten. Das Todesurteil wurde in Abwesenheit der Frau ausgesprochen.

Die Kollaborateure sollten begreifen, dass die Besatzung (Israel) nicht in der Lage sei, sie zu schützen, sagte der Innenminister der Hamas.

Todesurteile gegen Palästinenser, die beschuldigt werden, mit Israel zusammenarbeiten, sind im Gazastreifen nichts Neues. So wurden während des Gazaskriegs im Sommer 2014 nicht weniger als 18 Palästinenser exekutiert. Sieben von ihnen wurden vor der Öffentlichkeit in Gaza erschossen.

Bericht über Hinrichtungen der Hamas im Jahr 2014

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