Der Iran findet neuen Weg, die Hisbollah zu bewaffnen

Sonntag, 2. Dezember 2018 |  NAI Redaktion

Zweifellos hatte sich der Iran erhofft, dass die Einführung fortschrittlicher russischer Luftabwehrsysteme in Syrien, Israel davor abschrecken würde. weitere Luftangriffe auf seine Anlagen im kriegszerstörten Land zu fliegen.

Doch am letzten Donnerstag wurden gewaltige Explosionen in den iranischen und Hisbollah-Waffen-Depots in Syrien von den arabischen Medien und syrischen Behörden der israelischen Luftwaffe zugeschrieben. Israel lehnte eine Stellungnahme ab, wie es normalerweise der Fall ist, lokale und internationale Medien werteten die Operation jedoch als eine seltene Ausnahme der neuen russischen Einsatzregeln in Syrien. Arabische Medien behaupteten, Israel habe während des Angriffs ein Flugzeug verloren. Israel dementiert dies jedoch.

Doch hat all das nur noch wenig Bedeutung, nachdem der Iran begonnen hatte, die Hisbollah über die Operationsbasis der terroristischen Miliz im benachbarten Libanon mit Waffen zu versorgen.

Israels Luftangriffe in Syrien in den letzten Jahren hatten den Iran daran gehindert, in Syrien militärisch Fuß zu fassen und die Hisbollah mit den Waffen zu versorgen, die das Gleichgewicht der Kräfte verändern würden.

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass das iranische Militär direkte Flüge über den Irak und Syrien nach Beirut fliegt und damit die Hisbollah direkt in seinem Heimatland beliefert. Um gegen diese neue Versorgungsroute anzugehen, wären Luftangriffe auf dem Gebiet des Libanon erforderlich, etwas, wozu sich Israel nur ungern entschließen würde.

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