Hamas beschwert sich bei der UNO

Donnerstag, 29. November 2018 |  NAI Redaktion

Der Führer des politischen Armes der Terror-Organisation Hamas, Ismail Haniye, hat sich in einem Brief an den Präsidenten der UNO-Generalversammlung, Maria Fernando Spinosa, über eine von der USA und Israel geplanten Abstimmung über eine Verurteilung seiner Organisation beschwert.

In der letzten Zeit bemühen sich die Vereinigten Staaten sehr um eine europäische Unterstützung für eine Resolution, in der die Hamas wegen ihrer Raketenangriffe auf Israel verurteilt und zu einem Ende der Gewalt aufgerufen werden soll. Die Generalversammlung soll in den kommenden Tagen über eine derartige Resolution abstimmen.

In seinem Brief zeigt sich Hamasführer Haniye verärgert über die amerikanischen Bemühungen, nicht nur die israelische Ansicht des Konflikts anzunehmen, sondern auch über die moralische Unterstützung der USA für die "israelische Besetzung und die Fortführung der Aggression gegen unser Volk und den Raub ihrer Grundrechte auf Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.“

Weiter erklärte Haniye, dass die Hamas auf die Mitglieder der UNO-Generalversammlung zählen werde, in Bezug auf das Recht der Völker, sich zu verteidigen und die Vereitlung der aggressiven amerikanischen Bemühungen. Es sei eine harte Arbeit, die amerikanischen Mühen, den Widerstand zu verurteilen, zu vereiteln.

Der israelische UN-Botschafter Danny Danon reagierte auf den Brief des Hamasführers und sagte: „Die Hamas spricht vom internationalen Recht, während sie Raketen auf die israelische Bevölkerung abfeuern, die Leichen von israelischen Soldaten festhalten und israelische Staatsbürger gefangen halten und ihre eigenen Bürger als menschliche Schutzschilde benutzt. Wenn sich eine Terror-Organisation für Hilfe an die Vereinten Nationen wendet, dann ist das so, als würde sich ein Serienmörder für Hilfe an die Polizei wenden. Israel und die USA werden weiterhin die Länder der Welt mobilisieren für eine gemeinsame Front gegen den Terror der Hamas unter der Schirmherrschaft des Iran.“

Archivbild: Ismail Haniye (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

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