Palästinenser halten arabischen Bürger aus Jerusalem wegen Landverkauf an Juden fest

Dienstag, 27. November 2018 |  NAI Redaktion

Vor ungefähr sechs Wochen, im Oktober, wurde der im Osten Jerusalem wohnende 53-jährige Issam Akel vom Palästinensischen Geheimdienst (GIS) festgenommen, da er Immobiliengeschäfte mit Juden abgeschlossen hätte, was von der Palästinensischen Autonomiebehörde als ein schweres Verbrechen angesehen wird.

Issam Akel ist im Besitz eines blauen israelischen Personalausweises, was ihm sämtliche bürgerlichen Rechte in Israel gewährleistet. Dazu ist er im Besitz der amerikanischen Staatsbürgerschaft. Mithilfe des US-Konsulats wurde seiner Frau gestattet, ihn zu besuchen. Sein mentaler Zustand soll sehr schlecht sein, erzählte seine Frau nach dem Besuch bei ihrem Mann.

Auch Israel bemüht sich, Issam Akal aus der palästinensischen Haft zu befreien. Dazu hatte die israelische Polizei bereits mehrmals den palästinensischen Gouverneur des Jerusalem Distrikts (die Gebiete der PA sind in 16 Gouvernements eingeteilt), Adnan Ghaith, verhaftet, der an der Festnahme von Issam Akel beteiligt sein soll.

Am Sonntag wurde er ein drittes Mal in seinem Haus im Stadtteil Silvan verhaftet und vor Gericht geführt (Video), um seine Haft bis Donnerstag zu verlängern.

Die Verhaftung ist nur ein Schritt von einer Serie von Maßnahmen, die Israel gegen hohe Beamte der Palästinensischen Autonomiebehörde unternimmt, um dadurch die Freilassung von Issam Akel zu erreichen.

So wurde auch palästinensischen Minister für Jerusalem, Adnan Husseini, der an der Verfolgung von Arabern , die Land an Juden verkauft haben, beteiligt war, ein Ausreiseverbot verhängt.

Oberstleutnant der Reserve Baruch Jedid, der in der Vergangenheit in der Koodination der Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) tätig war, forderte ein noch härteres Vorgehen zur Freilassung von Akel.

„Israel muss gegen den Chef des Palästinensischen Nachrichtendienst vorgehen, der den Befehl von Palästinenserchef Mahmud Abbas zur Verhaftung Akels ausgeführt hat“, sagte er. „Alles andere ist nicht effektiv genug.“

In einer weiteren Aktion der israelischen Polizei wurden gestern 32 arabische Bewohner Ost-Jerusalems verhaftet, die im Verdacht stehen, Kandidaten für die Palästinensische Polizei angeworben zu haben (siehe Bericht von gestern).

Bild: Adnan Ghaith bei einer Anhörung im jerusalemer Bezirksgericht nach seiner Verhaftung (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

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