Festnahmen im Osten Jerusalems

Montag, 26. November 2018 |  NAI Redaktion

Die israelische Polizei hat gestern im Osten Jerusalem 32 arabische Bewohner der Stadt festgenommen, die verdächtigt werden, Kandidaten für die Palästinensische Polizei angeworben zu haben.

Bei den Verhafteten handelt es sich um israelische Staatsbürger, die im Besitz eines blauen Personalausweises sind, im Gegensatz zu den grünen Ausweisen der Bürger der Palästinensischen Autonomiebehörde. Sie werden verdächtigt für die Autonomiebehörde gearbeitet zu haben.Israelischen Staatsbürgern ist es verboten für die palästinensische Polizei zu arbeiten oder Kandidaten zu für sie zu rekrutieren.

Alle Festgenommenen wurden zum Verhör in die Hauptzentrale der Polizei von Jerusalem gebracht. Für einige von ihnen beantragt die Polizei eine Verlängerung der Untersuchungshaft.

Bei der Durchsuchung der Wohnungen der Verdächtigen wurde Bargeld in Höhe von mehreren zig Tausend Schekeln gefunden, Bewerbungsformulare für die Palästinensische Polizei, mehrere Uniformen, Munition, militärische Ausrüstung und weitere Dokumente und Fotos.

Ein Polizeisprecher erklärte: „Die Polizei wird gegen diese israelischen Bürger und Zivilisten mit aller Härte vorgehen, die im Namen der Palästinensischen Autonomiebehörde und anderen terroristischen Organisationen gegen das Gesetz gehandelt haben und dabei die Souveränität und die Sicherheit der Bürger Israels verletzt haben.“

Bild: Bei der Durchsuchung gefundene Gegenstände und Dokumente (Polizeisprecher)

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