Im Schatten der Raketen - Stichwahlen in Jerusalem und weiteren Städten

Dienstag, 13. November 2018 |  NAI Redaktion

Rund 2 Millionen Wahlberechtigte können heute in insgesamt 54 Städten und Landkreise ihren neuen Bürgermeister oder Landkreis-Vorsitzenden wählen, nachdem es dem Kandidaten dort vor zwei Wochen nicht gelungen war, die nötigen 40 Prozent der Wählerstimmen zu bekommen.

Die größte Aufmerksamkeit zieht wohl die israelische Hauptstadt Jerusalem auf sich, wo sich der von der Shas-Partei unterstützte Moshe Leon und der einzige nicht religiöse Kandidat Ofer Berkovitch in der Stichwahl gegenüberstehen. Bei den Wahlen vor zwei Wochen erhielt Moshe Leon 33 Prozent der Stimmen, während Ofer Berkovitch 28 Prozent der Stimmen erhielt. Da die Wahlbeteiligung in Jerusalem trotz des arbeitsfreien Tages relativ niedrig geblieben war, hängt das heutige Wahlergebnis sehr davon ab, ob die Jerusalemer diesmal bereit sind, die Wahllokale aufzusuchen, um ihren neuen Bürgermeister zu wählen und damit auch über die Zukunft ihrer Stadt mit zu entscheiden. Die Wahllokale sind um 13 Uhr Ortszeit geöffnet worden und werden um 22 Uhr schließen.

Die beiden Kandidaten in Jerusalem haben bereits ihre Stimme abgegeben, Moshe Leon (l.) und Ofer Berkovitch (r.) (Fotos: Yonatan Sindel/Flash90)

Wegen der seit gestern anhaltenden Raketenangriffe aus dem Gazastreifen sind die Stichwahlen im Landkreis Chof Ashkelon aufgeschoben worden. Dort sollen sich die Bürger in der Nähe der Sicherheitsräume aufhalten. Auch sind grössere Menschenansammlungen untersagt.

Bild: Die Wahlzettel der beiden Stichwahl-Kandidaten in Jerusalem Ofer Berkovitch (l.) und Moshe Leon (r.) (Foto: Yonatan Sindel)

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