Israel Heute - Shabbat Shalom

Freitag, 2. November 2018 |  Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!

Es ist wieder Freitag. Eine interessante Woche geht zuende. Die Woche der Kommunalwahlen. Ja, Wahlen finde ich sehr interessant, auch, wenn es „nur“ um einen einen Bürgermeister geht. Eigentlich sind diese Wahlen sogar sehr wichtig, denn sie beeinflussen den Ort, in dem wir leben. Und daher kann ich nicht verstehen, warum noch immer relativ wenig Menschen ihr Recht, durch die Wahlen die Zukunft ihres Zuhauses mitzubestimmen, nicht nutzen. Der arbeitsfreie Tag hat nun schon zu einem Anstieg der Wahlbeteiligung geführt, aber eben und leider nicht überall.

Ich verstehe die Jerusalemer nicht. Immer wieder haben wir hier das gleiche Spiel. Da bekommt man die Einladung, einen neuen Bürgermeister zu wählen, die Zukunft der eigenen Stadt mitzubestimmen, und dann kommen gerade mal so um die 30 Prozent, um zu wählen. Nach den Wahlen, wenn dann ein Bürgermeister gewählt wurde, den man überhaupt nicht haben wollte, dann wird sich beschwert. Das geht so aber nicht. Man kann sich nicht beschweren, aber am Tag der Wahl zuhause bleiben, oder sich am Strand oder anderswo amüsieren. Dafür haben wir doch den freien Tag bekommen. Man bekommt wirklich genug Zeit, seine Stimme abzugeben und auch einen netten Tag mit der Familie oder mit Freunden zu verbringen

Jerusalem (Foto: Hadas Parush/Flash90)

Ich wünsche den Jerusalemern, besonders den nicht religiösen unter ihnen, dass sie das bei der Stichwahl verstehen werden, denn sonst werden sie sich bald wieder beschweren.

An diesem Wochenende war eigentlich geplant, dass sich bei uns zuhause die gesamte Familie um den Shabbat tisch versammeln wird, doch leider musste unsere Tochter schon wieder in der Basis bleiben. Sie wird den Shabbat dort begrüßen. Aber es gibt ja immer ein nächstes mal und dann wird sie ganz sicher nachhause kommen. Das hoffe ich jedenfalls. Da sie sich in Tel Aviv befindet, kann man sie natürlich auch einmal kurz besuchen, dabei wird ihr dann auch gleich etwas von unserem Shabbatessen mitgebracht.

Was das Wetter betrifft, heute soll es noch einmal so richtig warm werden, die warme Luft hat sich ausgerechnet hier bei uns in der Shfela Ebene festgesetzt und auch in tel Aviv. In Jerusalem ist es viel angenehmer. Aber ok, genießen wir noch einmal den Sommer. im November ist das schon etwas besonderes.

Sommer im November, Tel Aviv (Foto: Miriam Alster/Flash90)

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter und trocken mit für die Jahreszeit uu warmen Temperaturen, besonders an der Küste und in der Shfela Ebene. In den Bergen des Nordens und des Zentrums bläst weiter ein starker östlicher Wind. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 24 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Haifa 28 Grad, Tiberias am See Genezareth 32 Grad, am Toten Meer 35 Grad, Beersheva 31 Grad, Eilat am Roten Meer 33 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um dreieinhalb Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -214.62 m unter dem Meeresspiegel.

Und nun wünsche ich Ihnen ein angenehmes Wochenende und einen gesegneten und friedlichen Shabbat. Machen Sie es gut.

Shabbat Shalom aus Modiin!

Dov

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