Proteste gegen Gazapolitik

Montag, 29. Oktober 2018 |  NAI Redaktion
Video: Protest in Tel Aviv, gestern Abend (Foto: Miriam Alster/Flash90)

Israelische Demonstranten haben am heutigen Montagmorgen den Grenzübergang Keren Shalom nach Gaza gesperrt, so dass keine LKWs in die von der Hamas kontrollierten Gebiete gelangen konnten.

Dies kam als Antwort auf die etwa 40 Raketen, die am Freitag aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen wurden und sechs Menschen verletzt haben. Trotz dieser Angriffe hat Israel den Grenzübergang offen gelassen, um weiterhin Produkte nach Gaza einzuführen.

Die Demonstranten verlangten eine härtere Gangart der Regierung gegen die anhaltenden Angriffe aus Gaza, das dem Raketenhagel ein Ende setzt. Liana Peretz, eine der Demonstrantinnen sagte, „Es ist unglaublich, dass unsere Kinder Angst vor Ballons und Drachen haben müssen und mitten in der Nacht in Bunker laufen müssen. Es ist an der Zeit, dass die Regierung dem ein Ende setzt!“

Lastwagen warten vor dem von den Demonstraten blockierten Grenzübergang zum Gazastreifen

Am Abend zuvor hatten Einwohner des Südens eine Demonstration in Tel Aviv abgehalten, bei der sie ebenfalls eine härtere Reaktion auf die Angriffe aus Gaza forderten (siehe Video oben). Sie beschwerten sich, dass ihre Regierung gegenüber der Hamas unentschlossen agiert, während die Terroristen im aktuellen Konflikt den Ton angeben.

Shira Masami aus Sderot sagte: „Wir sind wütend, dass wir während des gesamten Shabbats mit Raketen beschossen wurden, Tag und Nacht und nichts wurde dagegen getan. Wir wollen unsere Kinder nicht unter dauernden Raketenangriffen großziehen.“

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