Diesmal mit Fahne - israelische Goldmedaille in Abu Dhabi

Montag, 29. Oktober 2018 |  NAI Redaktion

In Abi Dhabi wurde gestern zum ersten Mal die israelische Nationalhymne gespielt, nachdem der israelische Judoka Sagi Muki die Goldmedaille beim internationalen Grand Slam Judo Turnier in seiner Gewichtsklasse gewann. Noch vor einem Jahr musste die israelische Mannschaft ohne die Fahne und andere israelische Staatssymbole antreten. Damals wurde bei der Siegerehrung statt der Hatikve die Hymne des internationalem Judo-Verbandes gespielt.

Doch in diesem Jahr durfte auch die israelische Mannschaft, wie alle anderen Teilnehmer auch, mit ihrer Landesfahne auftreten. Sie mussten ihre Herkunft nicht mehr verstecken. Und auch diesmal gelang es der Mannschaft, eine Goldmedaille zu gewinnen. Sagi Muki stand bereits kurz davor, den Finalkampf gegen den Belgier Casse Matthias zu verlieren, er hatte sich bereits zwei Strafen eingehandelt, als er seinen Rivalen in der Verlängerung mit einem Wazari besiegte.

Auf dem Podium des Sieges erhielt er die Goldmedaille von der israelischen Ministerin für Kultur und Sport, Miri Regev, überreicht, die die israelische Mannschaft nach Abu Dhabi begleitet hatte.

Beim Erklingen der israelischen Nationalhymne konnte die Ministerin ihre Tränen nicht verbergen, es war ein sehr emotioneller Moment. Endlich wurde dem jüdischen Staat erlaubt, wie alle anderen Staaten aufzutreten, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Neben der Goldmedaille gewannen drei weitere Israelis die Bronzemedaille. Gili Cohen, Baruch Shamilov und Timna Nelson Levy standen nach ihren Wettbewerben ebenfalls auf dem Podium, mir der israelischen Fahne auf ihrem Anzug.

Update : Weitere Goldmedaille für Israel!

Heute ertönte zum zweiten Mal die israelische Nationalhymne bei den Grand Slam Judomeisterschaften in Abu Dhabi. Diesmal war es der israelische Judoka Peter Palchik, der nach seinem Sieg im Finale in der Kategorie bis 100 Kilogramm auf dem Siegerpodium stand. Auch er gewann wie gestern Sagi Muki seinen Kampf in der Verlängerung mit einem Wazari.

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