Neue Umfrage: Große Mehrheit der amerikanischen Juden lehnt die Politik von Trump und Israel ab

Mittwoch, 24. Oktober 2018 |  Yossi Aloni

Einer neuen Umfrage zufolge lehnt eine große Mehrheit der amerikanischen Juden die Politik von US-Präsident Donald Trump und die der israelischen Regierung im Bezug auf den Iran, den Palästinensern und Jerusalem ab. Die Umfrage wurde vom Jewish Electorate Institute in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass nur 25 Prozent der amerikanischen Juden die Nahost-Politik von Trump unterstützen. 92 Prozent sehen sich als Freunde Israels, doch nur ein Drittel von ihnen unterstützt die Politik der israelischen Regierung.

Weitere Ergebnisse: 72 % der amerikanischen Juden sind gegen die Außenpolitik Trumps, 70 % sind mit seiner Politik bezog,ich des Atomabkommens mit dem Iran nicht einverstanden, 62 % sind gegen die Art, wie die amerikanisch-palästinensischen Beziehungen geführt werden, 56 % sind gegen die Entscheidung Trumps, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen und 70 % sind nicht damit einverstanden, wie Donald Trump sich mit dem Problem des Antisemitismus auseinandersetzt.

"Die Umfrage bestätigt, dass Präsident Trump und seine Verbündeten in der Außenpolitik, wie auch in vielen anderen Fragen, nicht so handeln, wie sie von der jüdischen Öffentlichkeit erwartet werden, die Israel und den politischen Prozess unterstützt“, sagt J Street - Präsident Jeremy Ben-Ami. "Während Trump behauptet, pro-israelische Politik zu fördern, widersetzt sich die große Mehrheit der amerikanischen Juden sein Verhalten in Bezug auf den Iran und die Palästinenser, und darüber hinaus sind viele jüdische Wähler in den Vereinigten Staaten bemüht, Trumps politischen Rivalen zu helfen."

"Die Legende von der kompromisslosen Unterstützung der meisten amerikanischen Juden in den Entscheidungen der israelischen Regierung wurde widerlegt", sagt Ben-Ami. "Die Mehrheit der amerikanischen Juden unterstützt Israel, aber sie sehen ihre Unterstützung anders als Donald Trump, Benjamin Netanjahu oder die republikanische jüdische Koalition."

In Vorbereitung auf die Zwischenwahlen in den USA arbeitet J Street daran, mehr als 180 pro-israelische und politische Kandidaten für den Senat, das Repräsentantenhaus und ausgewählten Positionen in verschiedenen Ländern zu unterstützen.

Archivbild: Trump und Netanjahu im Hauptquartier der UNO in New York am Rande der Generalversammlung (Foto: Avi Ohayon/GPO)

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