Arabisch-christlicher Soldat: Israel hat die moralischste Armee der Welt

Dienstag, 23. Oktober 2018 |  NAI Redaktion

Israel sieht sich immer wieder Verleugnungen über seine Politik und Armee ausgesetzt. Das hat jedoch auch dazu geführt, dass Bürger von Minderheiten öffentlich auftreten und solche Halbwahrheiten und Lügen widerlegen.

Zu diesen Bürgern gehört Yoseph Haddad, ein 33-jähriger arabischer Israeli christlichen Glaubens aus Nazareth, der während der Zweiten Intifada und dem Zweiten Libanonkrieg in der Israelischen Armee diente.

Als Antwort auf eine Vorleseung der radikalen Anti-Israel Organisation „Breaking the Silence“ in der Harvard Universität veröffentlichte Haddad einen offenen Brief auf Aish.com:

„Ich muss mein Schweigen beenden. Ich habe während der Zweiten Intifada in der Israelischen Armee gedient. Es war eine schwierige Zeit. Ich stand an Checkpoints, ich hielt Wache, habe Menschen verhaftet und auch im Zweiten Libanonkrieg gekämpft. Ich war ein israelisch-arabischer Soldat der Golani Brigade, wo ich mit anderen Israelis aus verschiedenen Teilen der Gesellschaft gedient habe: Juden aus allen möglichen Lebensumständen, Drusen und Beduinen. Wir waren alle gleich, wir waren wie Brüder, die Seite an Seite gekämpft haben und ich kann bestätigen, dass wir in der humansten und moralischsten Armee der Welt gedient haben, die den höchsten ethischen Anforderungen und menschlichen Werten folgt.

Die Israelische Armee tut alles Menschenmögliche, um Leben zu retten und sicherzustellen, dass unschuldige Zivilisten unversehrt bleiben, auch wenn das dazu führt, dass eine militärische Operation viel komplizierter wird.“

Zwei Punkte sind bei Haddads Beschreibung des Lebens und Dienstes in der Israelischen Armee besonders wichtig:

1. Israel kann seiner Aussage nach überhaupt nicht als Apartheitsstaat beschrieben werden. Unter einer Apartheitsregierung wie in Südafrika könnte ein Mitglied der Minderheit wie Haddad nicht neben Mitgliedern der Mehrheit in wichtigen militärischen Positionen eingesetzt werden.
2. Die Anschuldigung, dass die Israelische Armee eine Strategie des Völkermords verfolgt, ist nicht haltbar, da es dafür überhaupt keine Beweise gibt. Wie Haddad und andere immer wieder beschrieben haben (was von der Medien zumeist ignoriert wird), gibt es wahrscheinlich keine andere Armee der Welt, die sich so viel Mühe gibt, die gegnerische Bevölkerung zu schützen, wie Israel.

FOTO: Israelische Soldaten bewachen die jüdische Gemeinde in Hebron und unterhalten sich mit einem arabischen Mann. (Wisam Hashlamoun/Flash90)

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