20 Terroristen durchbrechen Grenzzaun

Sonntag, 14. Oktober 2018 |  NAI Redaktion

Auch an diesem Freitag versammelten sich wieder um die 15.000 Araber aus dem Gazastreifen am Grenzzaun, um an dem schon zur Tradition gewordenen „Marsch der Rückkehr“ teilzunehmen. Was in den ausländischen Medien gerne als friedliche Demonstration bezeichnet wird, war dann aber alles andere als friedlich.

(Foto: Abed Rahim KhatibFlash90)

Geschützt vom schwarzen Rauch brennender Reifen und mit Steinen, Molotow-Cockails und Sprengsätzen bewaffnet, näherten sich am Freitag 20 Terroristen den Grenzzaun. Durch einen Sprengsatz wurde der Zaun derartig beschädigt, dass die Terroristen in israelisches Gebiet eindrangen. Drei von ihnen näherten sich einer Stellung der israelischen Armee. Sie wurden von den Soldaten erschossen. Man hatte seitens der Armee eine massenhafte Überschreitung der Grenze nach Israel befürchtet.

Unruhen am Grenzzaun

Bei den Unruhen am Freitag kamen insgesamt 7 Araber aus dem Gazastreifen ums Leben. Ein israelischer Armeesprecher sagte: Bei dem Vorfall handelte es sich um einen Terrorakt, der vereitelt wurde. Dadurch wurde ein Anschlag gegen die Bürger Israels und den israelischen Sicherheitskräften verhindert. Die Terror-Organisation Hamas ist weiter mit der Organisation von gewalttätigen Unruhen und dem Versuch, Terroranschläge auszuführen, beschäftigt. Die israelische Armee wird es nicht zulassen, dass das Gebiet am Grenzzaun zu einem Gebiet der Gewalt und einem Kampfgebiet über und unter der Erde wird. Die Armee wird auch weiterhin für die Sicherheit der Bürger Israels handeln.“

Als Reaktion auf die gewalttätigen Vorfälle am Wochenende hat Verteidigungsminister Avigdor Liberman angeordnet, die Treibstofflieferungen in den Gazastreifen mit sofortiger Wirkung zu stoppen. Kurz vor Beginn der Unruhen waren noch vier Tankwagen mit Diesel aus Israel im Gazastreifen angekommen. „Gleich danach begannen schwere Unruhen, bei denen Sprengsätze geworfen und Feuerballons in Richtig Israel gestartet wurden. Auch gab es einen Versuch, die Grenze nach Israel zu durchbrechen und israelische Soldaten anzugreifen“, begründete Liberman seine Entscheidung.

Unter den Ballons mit Brandvorrichtungen befand sich diesmal ein ganz besonders großer Ballon.

Die schnelle Reaktion der Soldaten auf den Versuch der Terroristen, die Grenze nach Israel zu durchbrechen, hat man den aufmerksamen Soldatinnen und Soldaten der Feldnachrichten-Einheit zu verdanken, die 24 Stunden am Tag vor den Bildschirmen sitzen und die Grenze nach verdächtigen Bewegungen absuchen.

Sergeant Omer Kaplan (Foto: Armeesprecher)

“Die erste Warnung erreichte mich, als ich zur Verstärkung am Posten war. Ich sah hunderte von Randalierer, wie sie den Sicherheitszaun durchschnitten und Sprengsätze legten. Sie machten ein Loch in den Zaun, das Gebiet war durch den Rauch der Sprengsätze bedeckt. Den Rauch und die Unruhe nutze eine Zahl von Angreifern aus, um an den Armeeposten zu gelangen. Ich konnte sie erkennen und alarmierte sofort die Kräfte auf dem Feld, die dann begannen, Warnschüsse abzufeuern”, erzählte Sergant Omer Kaplan von der “Nesher-Einheit”, die als erste auf die Terroristen am Grenzzaun aufmerksam geworden war.

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