Akte 4000 - Auch Netanjahus Sohn Jair unter Verdacht

Freitag, 31. August 2018 |  NAI Redaktion

Die HaHadashot - Nachrichten meldeten gestern, dass auch der Sohn von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Jair, von der Polizei verdächtigt wird, an der unter dem Namen „Akte 4000“ bekannte Bestechungsaffäre zusammen mit Sara Netanjahu beteiligt gewesen zu sein. Sie wurden als der „ausführende Arm“ in der Affäre bezeichnet.

In der sogenannten Akte 4000 geht es um den angeblichen Versuch der Familie Netanjahu, das Nachrichtenportal Walla dazu zu bringen, in der Berichterstattung über Benjamin Netanjahu eine positive Linie einzuschlagen. Eigentümer des Nachrichtenportals ist Shaul Elovitch, der auch die Kontrolle über die israelische Telefongesellschaft Bezeq hatte. Für eine positive Berichterstattung sollten ihm Erleichterungen und Vorteile für Bezeq zugesagt worden sein.

Zunächst wurde nur bekannt, dass Netanjahus Ehefrau Sara mit an der Affäre beteiligt sei, nun wurde auch der Name des Sohnes Jair als Mitverdächtiger erwähnt. Innerhalb des nächsten halben Jahres solle die Akte an die Staatsanwaltschaft übergeben werden.

Seitens der Familie Netanjahu wurde folgende Erklärung zu den Beschuldigungen abgegeben: „Wir haben auch einen positiven Bericht über unsere Hündin Kaya gefunden. Sie hat Glück, dass sie sich bereits von dieser Welt verabschiedet hat, bevor auch sie in den Kreis der Verdächtigen der Bestechung aufgenommen werden konnte. Die Absurdität kennt keine Grenzen. In jedem Fall ist und bleibt die Berichterstattung über Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Nachrichtenportal Walla gleichbleibend negativ.“

Archivbild: Das Ehepaar Netajahu während eines Ausflugs mit ihren Söhnen Jair (l.) und Avner (r) (Foto: Kobi Gideon/GPO)

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