Produkte aus der Umgebung des Gazastreifens am Hafen von Tel-Aviv

Mittwoch, 29. August 2018 |  NAI Redaktion

Dutzende Stände, reges Treiben und jede Menge Spaß. Dies sahen all jene, welche heute im Hafen von Tel Aviv den „Otef b´Kef“ - Markt (das Grenzgebiet um den Gazastreifen herum wird auf Hebräisch „Otef Aza genannt, „otef „bedeutet in etwa „umwickeln“) besuchten, einer Initiative des Wirtschaftsministeriums, auf welchem Produkte aus Ortschaften rund um den Gazastreifen angeboten wurden.

Wirtschaftsminister Eli Cohen kam mit Negev-Gemeinderatsvorstehern auf die Bühne und lud die Menge zu den drei Messetagen (Dienstag bis Donnerstag) ein: „Nach schwierigen Wochen mit Raketen und Feuer ist es Zeit für uns, sie zu stärken. Es ist die Zeit des ganzen Volkes Israel, mit der ganzen Familie hierher zu kommen“, sagte er.

Der Leiter des Regionalrats von Sdot Negev, Tamir Idan, fügte hinzu: „Wir waren lange Zeit nicht der Rand des Gazastreifens, sondern diejenigen, die Israel beschützten. Wir fühlen, dass wir das Volk Israel beschützen und die Bewohner wissen, dass die Israelis bei uns sind. Wir senden von hier aus eine große Umarmung an alle unsere Einwohner. Wir freuen uns über die Menschen in Israel und wir laden Sie ein, hier und auch in unseren Gemeinden in den Ferien zu leben und unser Gebiet zu bevölkern. Indem wir Israel mit Menschen beschützen, wird die Hamas sehen, dass wir einen zivilen Sieg errungen haben; den militärischen Sieg überlassen wir der Armee.“

Ran Kivai, Direktor des Ministeriums für kleine und mittlere Unternehmen, sagte: „Es gibt 60 verschiedene Unternehmen hier, und unser Ziel ist es, sie nach Tel Aviv zu bringen und ihnen zu helfen, Tel Aviv zu erreichen. Sie haben in letzter Zeit viel gelitten und wir wollen sie stärken."

„Dies ist eine weitere Aktion der israelischen Regierung, die zur Blüte unserer Region beiträgt. Diese Messe zeigt die moralische Beteiligung des Staates Israel mit den Bewohnern der Region“, sagte der Bürgermeister Sderots, Alon Davidi.

Davidi erklärte auch, was seiner Meinung nach zu tun sei, um Sderot zu Wohlstand zu verhelfen: „Ich wandte mich an den Finanzminister und bat darum, Sderot den Status einer Grenzstadt zu verleihen. Dies erlaubt uns, auf Notfallsituationen und indirekte Schäden reagieren. Die Anfrage wurde von ihm entgegengenommen und ich hoffe, dass sich die Dinge bewegen werden.“

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