Tag der Erneuerung im Kibbutz Kerem Shalom

Montag, 27. August 2018 |  NAI Redaktion

Nachdem der Drachenterror im Grenzgebiet zum Gazastreifen eine große Zahl von Feldern und Wäldern verbrannt hat und nach Hunderten von Raketen und Mörsergranaten, die in den letzten Woche auf israelischen Orte im Süden abgeschossen worden waren, wird jetzt die Zeit der Ruhe ausgenutzt, um einige der Schäden wieder zu reparieren.

Der Kibbutz Kerem Shalom hatte wie viele weitere Orte im Grenzgebiet zum Gazastreifen unter den Raketen und Mörsergranaten zu leiden, die immer wieder die Ruhe der Bewohner gestört hatten und ein alltägliches Leben unmöglich machten. Immer wieder musste man die Nacht im Sicherheitsraum verbringen. Besonders für die Kinder, war der Sommer nicht leicht. Auch landeten im Kibbutz Kerem Shalom während der letzten Monate eine große Zahl der sogenannten Feuerdrachen und Ballons, viele Felder und Plätze des Kibbutz wurden beschädigt.

Gestern trafen sich im Kibbutz nicht weniger als 500 Freiwillige zu einem „Tag der Erneuerung“ , um den Kibbutz wieder schön zu machen. Unter den Freiwilligen befanden sich Soldaten, Jugendliche und Mitglieder von Jugendbewegungen aus dem ganzen Land.

Bei den Arbeiten konzentrierte man sich hauptsächlich auf die öffentlichen Plätze des Kibbutz. Auch wurden Bäume gepflanzt, Wiesen gelegt und Reparturen durchgeführt.

Freiwillige im Kibutz Kerem Shalom, gestern (Foto: Flash90)

Die Bewohner des Kibbutz waren sehr berührt von der Aktion. Lior Dafna, der Gemeinde-Vorsitzende von Kerem Shalom sagte: „Die Mitglider des Kibbutz sind zutiefst bewegt von dem Willen der Freiwilligen, zu helfen. Wir haben von diesem Tag geträumt, der nun endlich gekommen ist.“

Auch der Vorsitzende des Landkreises Eshkol, Gadi Yarkoni, war angetan von der großen Bereitschaft, zu helfen und sagte: „Wer den Zionismus der Gegenwart in all seiner Pracht erleben möchte, ist eingeladen, mach Kerem Shalom zu kommen. Jugendliche Freiwillige, Soldaten und Menschen aus dem ganzen Land nehmen zusammen mit den Bewohnern des Kibbutz an diesem wunderbaren zionistischem Projekt der Restaurierung des Kibbutz teil. Ein Kibbutz, der in den letzten Jahren viele Krisen erlebte und blüht nun Dank der Entschlossenheit und des Glaubens wieder auf. Wir sehen hier ein eine zionistische Aktivität, wie ich sie in den vergangenen Jahren nicht erlebt habe. Es ist bewegend, den Kibbutz voller Leben zu sehen, dies ist die Erfüllung einer Vision.“

(Foto: Flash90)

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