Netanjahu beim Gipfeltreffen der baltischen Staaten

Freitag, 24. August 2018 |  NAI Redaktion

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu brach am Donnerstag zu einer Reise nach Litauen auf, wo er dem Gipfeltreffen der baltischen Staaten bewohnen wird. Es ist sein erster Besuch des Landes in seiner jetzigen Funktion und dies „reflektiert den wachsenden Status Israels in der Welt“, wie er vor dem Abflug Journalisten erzählte. Nebenbei erinnere er sich bei dem Besuch in Litauen an das großartige Judentum, welches dort beheimatet war, mit „ihren beeindruckenden Höhen und den Tiefen der Tragödie des Holocausts.“ Zudem gebe es für ihn eine persönliche Komponente, da die Familien sowohl seines Vaters als auch seiner Mutter aus Litauen stammten, worauf er auf seiner Reise auch zurückkommen werde.

Ein weiteres Anliegen auf seiner Visite sei das sich ändernde Israelbild in Europa. Er möchte die politischen und ökonomischen Bande zwischen den Nationen Europas und Israel stärken und dafür mit den verschiedenen Staatenblöcken in Europa, wie den baltischen oder den osteuropäischen Staaten, in Kontakt bleiben. Er sei „auch daran interessiert, die nicht-immer-freundliche Haltung der EU gegenüber dem israelischen Staat auszubalancieren, um so einen gerechteren und natürlicheren Umgang mit dem Staate Israel zu erreichen.“

Zudem wurde er über die Entscheidung, die Arbeit am Ayalon Highway am Samstag nicht auszuführen, befragt. Netanjahu: „Ich denke nicht dass es angemessen ist, eine Verkehrsstraße in Ayalon in der Mitte der Woche zu schließen, ich denke dies wird verstanden und berücksichtigt werden. Ich denke nicht das es eine Unterbrechung des Verkehrs geben wird.“

Zuletzt wurde er noch gefragt, ob er nach der Ankündigung Boltons bezüglich der Golanhöhen jetzt seine Erwartungen ändern würde. Er antwortete, „würde ich bei etwas wie das etwa aufgeben? Keine Chance.“

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