Militärpolizei untersucht zwei Todesfälle von jungen Palästinensern am Grenzzaun

Dienstag, 21. August 2018 |  NAI Redaktion

Zum ersten Mal hat die israelische Militärpolizei mit einer Untersuchung zweier Vorfälle während der Unruhen am Grenzzaun zum Gazastreifen begonnen, bei denen israelische Soldaten zwei palästinensische Jugendliche erschossen haben.

Der erste Fall ereignete sich zu Beginn der Unruhen im Rahmen des sogenannten „Marsches der Rückkehr“ Ende März. Videoaufnahmen hielten fest, wie ein 18-jähriger mit einem Reifen in der Hand in die Richtung des Gazastreifens rennt und dabei von hinten erschossen wird. Der zweite Vorfall ereignete im vergangenen Monat, als ein 16 Jahre alter palästinensischer Jugendlicherä der sich in der Nähe des Zaunes aufhielt, von Soldaten der Givati-Einheit erschossen wurde.

Die Staatsanwaltschaft der israelischen Armee hatte sich zu der Aufnahme der Ermittlungen der Militärpolizei entschlossen, nachdem die Hintergründe beider Vorfälle innerhalb der Einheiten untersucht worden waren und man zu dem Schluss kam, dass in beiden Fällen der Befehl zur Eröffnung des Feuers nicht korrekt befolgt worden war.

Archivbild: Unruhen am Grenzzaun im März dieses Jahres (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

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