Jordanischer Journalist macht Israel für Erdbeben verantwortlich

Donnerstag, 19. Juli 2018 |  NAI Redaktion

Nachdem ein iranischer General vor kurzem Israel beschuldigt hatte, seinem Land die Wolken zu klauen, wird der jüdische Staat jetzt von einem jordanischen Journalisten beschuldigt, für die Erdbeben verantwortlich zu sein, zu denen es am See Genezareth in der letzten Woche gegeben hatte.

Innerhalb von wenigen Tagen kam es dort zu mehreren leichten Erdbeben. Einige Häuser wurden leicht beschädigt und mussten sogar geräumt werden. In Israel wurde man wieder daran erinnert, sich auf ein grosses Beben, das ganz sicher irgendwann kommen wird, vorzubereiten.

Doch Maal Zakarna, ein jordanischer Journalist, macht nicht die Natur für die Erdbeben verantwortlich, sondern beschuldigte Israel, sie hätten die Beben durch Tests nuklearer Waffen selbst ausgelöst.

Dem Journalisten zufolge, würde Israel diese Tests durchführen, um mithilfe eines starken Erdbebens, die Al-Aksa Moschee und den Felsendom auf dem Tempelberg, sowie die Grabeskirche in Jerusalem zu zerstören. „Die Erdbeben hatten eine Stärke von 4 auf der Richterskala“, schrieb der Journalist. Damit stellt sich die Frage, was diese Erdbeben ausgelöst hat und warum sie gerade an diesem ort und zu dieser Zeit stattgefunden haben. Es kann sein, dass sie durch Test-Explosionen der israelischen Besatzungsarmee ausgelöst wurden in einer bestimmten Tiefe unter dem See Genezareth. Dadurch wollte man vielleicht neue Waffen testen, wie zum Beispiel nukleare Bomben mit einem begrenztem Einfluß, oder einer konventionellen Waffe, die für den Gebrauch gegen Armeen in der Region entwickelt wurde, in denen der Besetzer-Staat eine Gefahr sieht.“

„Diese Aktionen könnten eine Vorbereitung für eine große verbrecherische Tat gegen Stätten im besetzten Jerusalem sein, die sowohl für Muslime als auch Christen heilig sind, besonders die Al-Aksa Moschee, der Felsendom und die Grabeskirche, die durch ein vorher geplantes Erdbeben zerstört würden als Vorbereitung für den Bau eines Tempels als Versuch, Jerusalem zu judaisieren.“

„Was diesen Verdacht, dass der Besatzer (Israel) seine Hände bei der Schaffung der Erdbeben im Spiel hat,besonders unterstützt, ist die Tatsache, das nicht unternommen wurde, um sich vor einem starken Erdbeben zu schützen, das israelischen Geologen zufolge nach leichteren Erdbeben folgen könnte. Der Besatzer schaute sich weiter die Reaktionen der Öffentlichkeit an, bis er verstand, dass seine Machenschaften entdeckt worden waren und niemand darauf reingefallen war. Daher stoppten sie die Versuche.“

Soweit ein Auszug aus dem Bericht des jordanischen Journalisten. Israel und Jordanien liegen beide auf der syrisch-afrikanischen Spalte, wo eine Verschiebung ungefähr einmal in hundert jahren ein sehr starkes Erdbeben auslöst. Geologen sind sich einig in der Frage, dass sich Israel auf ein großes Erdbeben vorbereiten muß, man ist sich allerdings nicht einig darüber, ob mehrere kleinere Beben ein Vorzeichen für das Kommen eines großen Erdbeben sind.

Was die Anschuldigung des Journalisten betrifft, so ist die Wissenschaft inzwischen so weit, dass man zwischen Beben, die durch Test-Explosionen verursacht werden, und natürlichen Beben unterscheiden kann. Dass man Israel jedoch die künstliche Schaffung eines Erdbebens zutraut, zeigt wieder einmal, wie sehr auch Israels Feinde den jüdischen Staat für seine wissenschaftlichen und technologischen Fähigkeiten zu bewundern scheinen.

Archivbild: Felsendom (Foto: Yaakov Lederman/Flash90)

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