Soldaten geben Auszeichnung zurück

Montag, 9. Juli 2018 |  NAI Redaktion

400 Reservesoldaten, die bei dem letzten Gazakrieg im Jahr 2014 (Zuk Eitan) im Einsatz waren, haben gestern ihre Auszeichnung zurückgegeben, die jeder Soldat, der zur Zeit der 50-tägigen Operation im Gazastreifen seinen Dienst in der israelischen Armee leistete, bekommen hatte.

Die Soldaten protestieren damit gegen die Regierung, da sie es bis heute nicht geschafft habe, die von der Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Leichen der gefallenen Soldaten Oron Shaul und Hadar Golding nach Israel zu bringen.

Eine Auszeichnung, die keine Werte repräsentiere, sei wertlos. Die Operation „Zuk Eitan“ sei nicht beendet bis der letzte der Kämpfer nachhause zu seiner Familie zurückgekehrt sei, heisst es in einer Erklärung der Soldaten, die vor dem Sitz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu protestierten.

Auch die Eltern der beiden gefallenen Soldaten kritisieren die Regierung, die immer wieder versprochen hatte, alles dafür zu tun, um die „Söhne wieder nachhause zu bringen“. Aus Protest nahmen sie nicht an der diesjährigen Erinnerungszeremonie für die bei der Operation im Gazastreifen gefallenen Soldaten teil.

Bild: Reservesoldaten der israelischen Armee protestieren vor dem Amtssitz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

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