Über die Misshandlung palästinensischer Frauen durch die israelische Armee

Montag, 25. Juni 2018 |  Tsvi Sadan

Es gibt nichts schlimmeres, als moralisch einwandfreie Dinge für unmoralische Zwecke zu missbrauchen.

Seit Jahrzehnten hat der anti-israelische Aktivismus die Menschenrechte zur Delegitimierung Israels missbraucht. Diese Kampagne, die von der Weltkonferenz gegen Rassismus im Jahr 2001 in Durban, Südafrika, angeregt wurde, hatte Erfolg, obwohl der Vorwurf der "israelischen Apartheid" keine wirklichen Beweise enthielt.

Vor einer Woche habe ich in einem Artikel die neue Propagandakampagne gegen Israel aufgedeckt, die sich auf angebliche Misshandlungen der palästinensischen Frauen durch die israelische Armee konzentriert. "Gender Sensitivität", schrieb ich dort, "geht heutzutage sehr weit, besonders wenn es um palästinensische Frauen geht." So, wie es mit dem Missbrauch von Menschenrechten für unheilvolle Zwecke war, so ist es jetzt mit "MeToo". Ein vollkommen legitimes moralisches Ziel wird nun dazu benutzt, den Staat Israel als eine Art Sexualstraftäter und Kinderschänder darzustellen.

Ein in den sozialen Netzwerken aufgetauchtes Bild zeigt, dass diese Kampagne seit mindestens einem Jahr in vollem Gange ist. Bereits im August 2017 drängte der Knesset-Abgeordnete Bezalel Smotrich (Jüdisches Haus) seine Anhänger, ein erneut veröffentlichtes Foto zu teilen, das ursprünglich von schwedischen Aktivisten hochgeladen wurde, die es als Beweis dafür präsentierten, dass Israel Frauen missbraucht.

Unglücklicherweise für die Schweden erkannte Smotrich jedoch, dass es sich bei einer der „palästinensischen Frauen“, die von dem Soldaten gezerrt wurde, um eine Nichte eines seiner Freunde handelte. Dieses Foto, schrieb er, "wurde bei der Evakuierung des [jüdischen] Hauses des Friedens in Hebron gemacht und die Rothaarige, die auf dem Bild gezerrt wurde", sagte Smotrich, "ist eine jüdische Siedlerin ... die Nichte von einem Bekannten von mir."

Wie der jüngste Tod eines Gaza-Babys zeigt, macht die Aufdeckung solcher Lügen keinen Unterschied. Betrachten Sie diese Schlagzeile aus der New York Times: "Ein Kind von Gaza stirbt. Ein Symbol ist geboren. Die Streiterei beginnt." Die Zeitung versucht nicht einmal, ihre Voreingenommenheit zu verbergen, da sie die Mutter und das tote Baby in einer Pietà-Szene darstellt, die den Leser ohne jeglichen Zweifel daran lassen soll, dass die angeblichen Schurken (Israel) "Christentöter" sind.

Und nun, macht es einen Unterschied, dass Israel entdeckt hat, dass die acht Monate alte Layla Ghadour nicht an beißendem Gas starb (und was hatte si bei den gewalttätigen Ereignissen zu suchen?), sondern wegen einer Herzkranekheit, und dass die Hamas 2.200 Dollar dafür bezahlte, dass die Familie Israel für ihren Tod verantwortlich machte? Diejenigen, die solche Geschichten erfinden und solche, die sie eifrig konsumieren, kümmern sich nicht um solche Unannehmlichkeiten wie die Wahrheit. Ihr einziges Interesse ist es, ihren Hass zu rechtfertigen.

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