"Ohne die Unterstützung für Israels Einsame Soldaten wäre ich wohl nicht in Israel geblieben..."

Donnerstag, 3. Mai 2018 |  NAI Redaktion

„Mein Name ist J. B., ich bin 27 Jahre alt und komme ursprünglich aus Perth, Westaustralien. Im Alter von 21 Jahren schloss ich die dortige Universität mit einem Abschluss in Sportwissenschaften ab und entschied, dass es an der Zeit für mich war, mein Leben grundlegend zu ändern.

Diese Entscheidung bewog mich 2010 Alijah zu machen. Ich ließ mein gemütliches Zuhause, Familie und Freunde hinter mir, alles, was mir vertraut war, um auf diese Reise zu gehen, auf der ich mein volles Potential erkennen wollte. Es war die beste Entscheidung meines Lebens. Bereits Ende 2010 konnte ich mithilfe eines Ulpan Kurses bereits Grundkenntnisse der Hebräischen Sprache anwenden. Genug, um den Spezialkräften beizutreten – den Luft- und Rettungskräften der Sucheinheit 669, die ein besonderes Maß an harter Arbeit und Hingabe verlangen.

Ich hatte erwartet, dass sich nach Abschluss meines Armeedienstes alles relativ von selbst ergeben werde. Mein ganzes bisheriges Leben war „vorgefertigt“ gewesen: Nach der Schule ging ich zur Universität, nach der Universität zum Ulpan, und danach zur Armee. Als der Armeedienst beendet war, musste ich zum ersten Mal allein in der „richtigen Welt“ klarkommen, und um ehrlich zu sein, war das für mich eine riesige Herausforderung.

Aber ich habe Hilfe bekommen, die ich so nötig brauchte, ich konnte Rat, Hilfe und Verständnis für die Dinge in Anspruch nehmen, die nach der Armee auf mich warteten. Durch diese enorme Hilfe war es mir Anfang 2015 möglich, meine eigene Firma hier in Israel zu gründen.

Eine Sache liegt mir noch auf dem Herzen: Viele meiner engsten Freunde, die auch nach Israel gekommen waren und in der Armee gedient haben, sind mittlerweile wieder in ihren Heimatländern, um dort zu arbeiten oder ihr Studium zu beenden, weil das Leben in Israel nicht einfach ist. Wer in Israel von Grund auf ein neues Leben beginnen will, hat es wirklich nicht einfach, da oft Unterstützung fehlt, oder die nötigen Finanzen. Doch ich denke, dass es hier viele großartige Menschen, Gelegenheiten und Organisationen gibt, und Leute wie ich nur die richtigen Menschen an ihrer Seite brauchen, die einem helfen und an einen glauben. Ohne die Hilfe, die ich bekommen habe, wüsste ich nicht, ob ich es in Israel geschafft hätte und zu einem Beitrag leistenden Mitglied der israelischen Gesellschaft geworden wäre.“

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