BDS gegen israelische Serie bei Netflix

Donnerstag, 29. März 2018 |  NAI Redaktion

Die BDS, die Bewegung, die sich für einen Boykott Israels einsetzt, und sich sehr darum bemüht, zu verhindern, dass internationale Künstler nach Israel kommen, sorgt sich nun auch um das Fernsehen. Medienberichten zufolge hat sich die Bewegung gestern an den Video-Streaming-Service Netflix gewandt mit der bitte, die erfolgreiche israelische Serie Fauda aus dem Programm zu nehmen.

Die Serie Fauda erzählt die Geschichte einer Elite-Undercover-Einheit der israelischen Armee, die gegen Terroristen in Judäa und Samaria vorgeht. Dabei werden auch Eindrücke aus dem Blickwinkel der Terroristen gezeigt. Ein grosser Teil der Serie ist auf Arabisch. Die Serie war seit Beginn ein riesiger Erfolg in Israel und ist seit Dezember 2016 auch auf Netflix weltweit zu sehen. Die 2. Staffel der Serie ist in Israel gerade zuende gegangen und wird später auch auf der Videoplattform von Netflix zu sehen sein, die insgesamt drei Saisons der Serie erworben hat.

Die BDS-Bewegung fordert, die Serie aus dem Programm zu nehmen, da es sich dabei um eine „rassistische Propaganda handeln würde, die nur dazu da ist, die die Kriegsverbrechen der Besatzer zu rechtfertigen“, wie die BDS in einem Brief an Netflix schrieb.

Lior Raz, Hauptdarsteller und Co-Autor (an der Seite von Avi Issacharov) der Serie sagte als Reaktion auf die Forderung der BDS: „Die BDS-Bewegung interessiert uns wie der Schnee vom letzten Jahr, Wir werden auch weiteren Qualitäts-Serien produzieren und unsere Zuschauer auf der ganzen Welt unterhakten, auch in der arabischen Welt.“

Avi Issacharov sagte: „Wir bedanken uns bei der BDS, ihr ist es zu verdanken, dass nun auch Palästinenser, die die Serie bis jetzt noch nicht gesehen haben, einen Weg finden werden, sie zu sehen. Gerade gestern habe ich mit einem Freund aus Gaza gesprochen, der nicht aufhört, die erste Staffel der Serie zu loben. Die zweite Staffel ist leider noch nicht auf Netflix zu sehen. Es ist traurig zu sehen, wir die BDS versucht, der israelische Kunst, nur weil sie israelisch ist, zu schaden. Wir haben keine andere Wahl, als der BDS keinen Erfolg zu wünschen.“

Fauda Co-Autor Lior Raz spricht über die Serie

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