Polizei sucht nach illegalen palästinensischen Arbeitern

Dienstag, 27. März 2018 |  NAI Redaktion

Seit Samstag hat die israelische Polizei mit der sogenannten „Operation Biur Chametz“ begonnen. Um die 2300 Grenzschutz-Polizisten, Freiwillige und Polizisten haben in Israel innerhalb der grünen Linie nach sich in Israel unerlaubt aufhaltenden palästinensischen Arbeitern gesucht. „Biur Chametz“ wird das traditionelle Reinigen des jüdischen Hauses vor Pessach genannt, bei dem alles Gesäuerte und damit für Pessach nicht kosher aus dem Haus entfernt wird.

Bei der großangelegten Operation wurden insgesamt 569 Verdächtige festgenommen. Darunter befanden sich 468 illegale palästinensische Arbeiter, 17 Menschen, die beschuldigt werden, illegale Arbeiter beherbergt zu haben, 24 der Festgenommenen werden verdächtigt, illegale Arbeiter transportiert zu haben und acht Menschen wurden beschuldigt, diese beschäftigt zu haben.

Bei den Durchsuchungen hat sich die Polizei aber nicht nur auf Menschen konzentriert. Nebenbei konnten auch acht Kilo Drogen sichergestellt werden, zusammen mit vier gestohlenen Fahrzeugen, zwölf Motorrädern und Dutzende von Motoren und Motorteilen.

Archivbild: Grenzschutz-Polizisten am Eingang des Jerusalemer Stadtteils Isawija (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

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