Acht Araber wegen unterlassener Hilfeleistung verhaftet

Dienstag, 20. März 2018 |  NAI Redaktion

Die Polizei hat gestern (Montag) acht Araber festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, nichts getan zu haben, um die Messerattacke am Sonntag, bei der der 32 Jahre alte Adiel Coleman ermordet wurde, zu verhindern.

Die Verhafteten stammen alle aus der Hagaistraße, sie sind dort in den sich befindlichen Geschäften tätig. Zwei der Verdächtigen wurden nach einem Verhör wieder freigelassen, für die anderen sechs bittet die Polizei um eine Verlängerung der Untersuchungshaft.

Sie sollen das Geschehen am Ort des Anschlags verfolgt haben und genau gewusst haben, was sich dort abgespielt hatte. Dennoch hätten sie nichts unternommen, um den Mord zu verhindern, beschuldigt die Polizei die Verdächtigen.

„Die Polizei wird die Untersuchungen zuende führen und jeden zur Verantwortung ziehen, der dieses Verbrechen hätte verhindern können, wodurch das Leben des Opfers hätte gerettet werden können“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Bild: Polizisten am Ort des Anschlags (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

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