Israel Heute Morgen

Freitag, 2. März 2018 |  Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!

Wir werden vom Wetter so richtig verwöhnt zu diesem Purim-Fest. Gestern hat die Sonne den ganze Tag geschienen. Ich begann den Tag noch mit einem Pullover und einer Jacke, beendete ihn dann jedoch nur noch mit einem kurzen Hemd bekleidet, so warm war es geworden. Während Sie in Europa bei Minus-Graden frieren, wird es hier bei uns jeden Tag noch etwas wärmer. Am Sonntag werden bei uns in Modiin sagenhafte 26 Grad erwartet. Und in Eilat wird heute erstmalig wieder die 30 Grad Marke erreicht. Haben Sie jetzt Lust darauf bekommen, einen kurzen Abstecher nach Israel zu machen?

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Teilweise bewölkt mit einem weiterem leichten Anstieg der Temperaturen in den Bergen und im Landesinneren. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 21 Grad, Tel Aviv 20 Grad, Haifa 21 Grad, Tiberias am See Genezareth 24 Grad, am Toten Meer 25 Grad, Eilat am Roten Meer 30 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei -213.56 m unter dem Meeresspiegel.

Gestern waren wir zusammen mit unserer Tochter in Tel Aviv. Am Vormittag besuchten wir ihre Basis, wo sie ihren Armeedienst verrichtet. Dort hatte man die Familien der Soldaten zu einem Purim-Familientag eingeladen. Das war eine tolle Gelegenheit für uns, zu sehen, wo unsere Tochter die nächsten anderthalb Jahre ihren Armeedienst verrichten wird. Wir waren alle angenehm überrascht, es war eine richtige familiäre Atmosphäre. Stolz zeigte unsere Tochter, wo sie arbeitet und wie die Unterkünfte aussehen. Auch gab es eine kleine Show der musikalischen Gruppe der Luftwaffe .Es war ein richtig toller Vormittag.

Danach sind wir dann noch etwas durch Tel Aviv spaziert. Wir haben auch den Hafen besucht, wo enorm viele Menschen waren, sehr viele von ihnen natürlich verkleidet.

Tolles Wetter am Tel Aviver Hafen, der heute ein Vergnügunsviertel ist für die ganze Familie mit Geschäften, Restaurants, Spielplätzen und noch viel mehr. (Foto: Dov Eilon)

Als wir gestern in Tel Aviv eintrafen, mussten wir erst einmal einen Parkplatz finden. Das ist keine leichte Sache. DIe Stadt Tel Aviv bempht sich ja, genügend Parkplätze zur Verfügung zu stellen und es gibt sogar einen großen Parkplatz, der gratis angeboten wird, aber dort einen freien Platz zu erwischen, gleicht einem Wunder. Doch gestern hatte ich Glück. Kaum angekommen sah ich,wie ein Auto gerade seinen Parkplatz verlässt. Dann hieß es, schnell reagieren., bevor es ein anderer Fahrer tut. Diesmal hatte ich es geschafft, ich hatte einen Gratis-Parkplatz für den ganzen Tag ergattert.

Es gibt viel zu viele Autos hier in Israel. Und es werden immer mehr. Neulich las ich in der Zeitung, dass das Verkehrsministerium jetzt eine Firma damit beauftragt hat, im Laufe des Jahres 2019 zahlreiche Aufladestationen für Elektro-Autos aufzustellen. Aber Better Place gibt es doch gar nicht mehr, dachte ich mir. Die Firma Better Place kam zu früh. Ihre Vision von zigtausenden Elektro-Autos in Israel hatte sich noch nicht erfüllt. Die Firma ging nach kurzer Zeit Pleite. Noch heute kann man vereinzelt noch die Reste der Aufladestationen sehen.

Ein Bild aus besseren Zeiten für die inzwischen in Bankrott gegangende Firma Better Place - Aufladestationen für die Elektro-Autos (Foto: Roni Schutzer/Flash90)

Doch jetzt soll ein weiterer Versuch gestartet werden. Schon im Laufe dieses Jahres werden einige elektrische Automodelle in Israel erwartet. Ich war dann sehr überrascht zu lesen, das Israel sich entschlossen hat, ab dem Jahr 2030 die Einfuhr von Benzin oder Diesel betriebenen Autos zu verbieten. Damit steht Israel ganz vorne auf der Welt. Ich bin allerdings noch ein wenig skeptisch, was das Jahr angeht. Sie wissen ja, wie das hier mit dem Einhalten von Terminen so ist. Aber es ist wirklich an der Zeit, sich von den alten Benzin-Autos zu verabschieden Je schneller, desto besser. Ich wäre der erste, der sich so ein elektrisches Auto anschaffen würde.

Und nun höre ich erst einmal auf, zu träumen und wünsche Ihnen einen wunderbaren Freitag und einen gesegneten Shabbat. In Jerusalem wird auch heute noch Purim gefeiert. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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