Frieden mit den Palästinensern: Eine messianische Herangehensweise

Donnerstag, 8. Februar 2018 |  David Lazarus

Seit Beginn der israelischen Souveränität vor 70 Jahren geht die Welt davon aus, dass der jüdische Staat friedlich neben einem palästinensisch-arabischen Staat existieren könne. Doch auch 25 Jahre intensiver Vermittlungsversuche seitens der USA haben nichts gebracht. Nun kristallisiert sich eine neue praktische Lösung auf biblischer Basis heraus.

Diese Ein-Staat-Lösung wird von der messianisch-jüdischen Gruppe „Alliance for Israel Advocacy“ (Allianz für Israel Förderung, kurz AIA) beworben. Indem man jungen Palästinensern, die in den biblischen Gebieten von Judäa und Samaria leben, mit großzügiger finanzieller Zuwendung dabei hilft, sich in anderen Ländern niederzulassen, soll in den umstrittenen Gebieten eine Mehrheit jüdischer Einwohner entstehen. Heute stehen im biblischen Kernland ca. 380.000 israelische Siedler ungefähr 2.5 Mio. Palästinensern gegenüber. „Wenn wir über einen Zeitraum von zehn Jahren dabei helfen, wirtschaftlich attraktive Möglichkeiten außerhalb des Landes zu schaffen, könnte es bis dahin zu einem Verhältnis von einer Million Palästinenser zu einer Million Juden kommen, die in Judäa und Samaria leben und eine völlig neue Realität vor Ort schaffen“, so Paul Liberman, der Vorsitzende von AIA, gegenüber Israel Heute.

Liberman weist darauf hin, dass nur 29 Prozent der Palästinenser voll beschäftigt seien, die meisten davon als Regierungsmitarbeiter (zum Beispiel Polizisten) oder Angestellte im öffentlichen Dienst. Viele junge Palästinenser wünschen sich ein besseres Leben. „Um herauszufinden, ob 18- bis 30‑jährige Palästinenser Judäa und Samaria verlassen würden, wenn sie einen gutbezahlten Job in Aussicht hätten, haben wir eine professionelle Studie in Auftrag gegeben“, berichtet Liberman.

Die Studie wurde Anfang Februar 2017 in Judäa und Samaria unter 650 jungen Leuten durchgeführt. 48 Prozent bestätigten, dass die Möglichkeit der Auswanderung regelmäßig oder häufig innerhalb der Familie oder des Freundeskreises zur Sprache kommt. Auf die Frage, unter welchen Umständen man eine Auswanderung in Betracht ziehe, erwiderten 63 Prozent, dass wirtschaftliche Faktoren ausschlaggebend seien...

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Archivbild: Vereidigungszeremonie in der israelischen Armee (Foto: Yossi Zeliger/Flash90)

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