Palästinenser immer wütender auf Trump

Mittwoch, 31. Januar 2018 |  NAI Redaktion

Die Wut der Palästinenser gegenüber US-Präsident Donald Trump wird immer stärker, seit seiner Erklärung bezüglich der Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt des Staates Israel. Gestern wurde eine Delegation des amerikanischen Konsulats von einer wütenden Menge aus Betlehem vertrieben, wo eine Tagung stattfinden sollte.

Die Demonstranten drangen in den Tagungssaal ein, wo eine Tagung der palästinensischen Handelskammer zusammen mit einer Delegation amerikanischer Diplomaten stattfinden sollte. Dabei riefen sie Parolen gegen Trump und hielten Schilder hoch. Den amerikanischen Diplomaten blieb keine andere Wahl, als den Saal und die Stadt zu verlassen. Bei der Flucht der Delegation traten Palästinenser gegen die Autos der Amerikaner, brachen die Seitenspiegel ab und warfen Tomaten.

Palästinensische Wut gegen die Amerikaner

Seit der Erklärung von US-Präsident Trump dürfen sich amerikanische Diplomaten nur noch beschränkt in den Gebieten der Palästinenser aufhalten. Nach dem gestrigen Vorfall wird es ihnen wohl gänzlich untersagt werden.

Unterdessen drohte Trump mit weiteren Maßnahmen gegen die Palästinenser, sollten sie sich weiterhin weigern, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Auch wird über die Möglichkeit wird darüber nachgedacht, die Zahlungen an die UNRWA gänzlich zu streichen. Weiter überlegt man seitens der Amerikaner, ob die Vereinigten Staaten ihre Ablehnung der Kriterien der Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge aussprechen solle. Damit möchte man den Druck auf die Palästinenser noch erhöhen.

Hilfe aus Europa?

Zur Zeit sieht es allerdings nicht danach aus, dass die Palästinenser diesem Druck der Amerikaner nachgeben würden. Stattdessen klammert sich Palästinenserchef Mahmud Abbas immer mehr an die Staaten der Europäischen Union, in der Hoffnung, dass diese die fehlenden Zahlungen übernehmen werden.

Slovenien scheint der erste Staat der EU zu sein, der sich öffentlich zu einem Palästinensischen Staat bekennt. Heute wird erwartet, dass Slovenien seine Anerkennung des Palästinensischen Staates aussprechen werde. Weitere Länder, darunter Belgien, Luxemburg und Irland, denken über einen ähnlichen Schritt nach.

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