Oberrabbiner Lau: „Das Gebet für den Regen muss nicht mehr gesprochen werden“

Montag, 29. Januar 2018 |  NAI Redaktion

Vor etwa zwei Monaten, nach einem sehr trockenen November, rief der Oberrabbiner Israels David Lau dazu auf, ein spezielles Gebet für mehr Regen zu sprechen. Der Aufruf galt in erster Linie an die Vorbeter in den Gemeinden. Vor einem Monat fand dann an der Klagemauer ein Massengebet für mehr Regen statt.

Im Januar öffneten sich dann die Himmelspforten, besonders an einigen Wochenenden regnete es vom Norden bis zum Süden des Landes. Besonders stark regnete es am letzten Freitag, zahlreiche Straßen in Städten des Zentrums wurden überflutet.

Viele Straßen standen am Wochenende unter Wasser, wie hier in Ashdod

Jetzt meldete sich der Oberrabbiner erneut. Die Gebete seien erhört worden. Er sagte, dass die Vorbeter der Gemeinden ab jetzt das Gebet für den Regen nicht mehr sprechen müssten. Privat könne es allerdings gerne weitergesprochen werden.

Die Anordnung des Oberrabbiners. “Nachdem wir mit so viel Regen gesegnet worden sind wurde ich gefragt, ob man das Gebet für den Regen weiter sprechen sollte. Ab jetzt sollten wir von dem Vorbeter und dem Gebet eines Einzelnen unterscheiden. Der Vorbeter braucht das Gebet für den Regen nicht mehr zu sprechen, die einzelne Person darf das Gebet weiterhin sprechen, solange noch Regen nötig ist. Die Öffentlichkeit braucht das besondere Gebet für mehr Regen nicht mehr zu sprechen, sondern sage ab jetzt wieder den Segen “Barech Aleinu” (Segne uns) und G”tt wird uns weiter erhören und mit Regen segnen.”

Bild: Oberrabbiner David Lau (Foto: Gershon Elinson/Flash90)

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