Gewalt gegen christliche Nonnen in Bethlehem - Die Medien schweigen

Sonntag, 28. Januar 2018 |  Ryan Jones

Jede israelische Kleinigkeit gegen Christen, ganz egal ob real oder nur empfunden, ist immer sofort ein Thema in den internationalen Schlagzeilen.

Nehmen wir als Beispiel einen Vorfall, bei denen antichristliche Graffiti von einer Handvoll radikaler jüdischer Jugendlicher in Jerusalemer Kirchen gekritzelt wurden. So beunruhigend diese Vorfälle auch waren, so wurde doch kein wirklicher Schaden angerichtet. Sowohl die Behörden als auch die örtliche jüdische Gemeinde stellten sofort unterstützend hinter die Kirchen.

Und dennoch wurde Israel danach in den Mainstream-Medien fälschlicherweise als ein Ort kritisiert, der gegenüber Christen unfreundlich und sogar feindselig eingestellt ist.

Daher ist es umso interessanter, dass ein kürzlicher Vorfall gegen christliche Nonnen im nahen Bethlehem so gut wie ignoriert wird.

Middle East Concern, eine der wenigen Organisationen, eine der wenigen Organisationen, die bereit sind, die Notlage der Christen unter der palästinensischen Autorität aufzudecken, berichtet, dass Teile des koptischen Klosters der Heiligen Maria in Bethlehem unrechtmäßig von einer einheimischen muslimischen Familie übernommen wurde. Die dort lebenden Nonnen waren routinemäßigen körperlichen Missbrauch ausgesetzt.

Die Schwestern Maria und Esther haben offizielle Beschwerden gegen die Familie Mahatna eingereicht, aber die Gerichte der Palästinensischen Autonomiebehörde haben bis jetzt keine wirklichen Maßnahmen ergriffen.

Das Kloster bleibt teilweise besetzt, obwohl die Nonnen ihre erste Beschwerde im April 2017 eingereicht haben, als ein weibliches Mitglied der muslimischen Familie, Rania Mahatna, die Schwester Maria angriff und dabei auch ihr Eigentum beschädigte.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich zu dem Zeitpunkt, als die Nonnen auf dem Weg zur Polizeiwache waren, um ihrer erste Beschwerde vom April 2017 einzureichen. Ein Bruder von Rania Mahatna, Rami, stoppte zusammen mit einer Bande von Freunden das Auto der Nonnen und griff sie mit Eisenstangen an.

Ein Polizist, der Zeuge dieses Angriffs wurde, änderte Berichten zufolge später seine Aussage, als er vor Gericht befragt wurde.

Die Nonnen und ihr Anwalt glauben, dass die Familie Mahatna Verbindungen innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde hat, die sie benutzt, um juristischen Schritte in dieser Angelegenheit zu behindern.

Es handelt sich hier nicht um einen Einzelfall. Aber weil nicht Israel und die Juden daran beteiligt sind, erhält er so gut wie keine Aufmerksamkeit. Es scheint einfach nicht mit dem Narrativ übereinzustimmen, wonach nur Israel hinter allen Problemen der lokalen christlichen Bevölkerung stehe.

(Illustrationsbild: Hadas Parush/Flash90)

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