Abbas ist wütend

Montag, 15. Januar 2018 |  NAI Redaktion

Ob sich da der Palästinenserpräsident bei seiner Rede während einer Konferenz der PLO lediglich selbst in den Fuß geschossen, oder sein politisches Grab gegraben hat, wird sich noch zeigen.

Nicht nur, dass er wie immer jegliche jüdische Verbindung zu Jerusalem und Israel leugnete, als er beschrieb, wie „die Europäer versuchten ihre Interessen im Nahen Osten zu verteidigen und deswegen Holland baten, das damals die größte Flotte hatte, die Juden nach Palästina zu bringen“. Abbas beleidigte auch US-Präsident Trump bei seiner zornigen Rede, als er im Bezug zu einem Tweet von Trump, in dem dieser die US-Hilfe für die Palästinenser in Frage stellte, sagte „Möge dein Haus zusammenbrechen. Wann hast du (Trump) mir etwas angeboten, am Telefon, im Fernsehen?“

Traditionell wurde ebenfalls von Großbritannien gefordert, sich für die Balfour Deklaration zu entschuldigen, die vor genau hundert Jahren die Entstehung des modernen Israel anstieß.

Ob dieser Wutausbruch des Palästinenserführers geplant war, oder ob er sich nur zu diesen Kommentaren hinreißen ließ, ist nicht bekannt. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass er die amerikanische Regierung, die ihm bereits sehr kritisch gegenübersteht, nun noch mehr davon überzeugt hat, dass er kein wirklicher Friedenspartner ist.

Bild: Mahmud Abbas, gestern in Ramallah (Foto: Flash/90)

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