Israel Heute Morgen

Freitag, 12. Januar 2018 |  Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!

Es ist wieder Freitag, dabei hatte die Woche doch gerade erst begonnen. Es mag ein gutes Zeichen sein, dass die Woche für mich wie im Flug vergangen ist. Wir haben ja dieses Sprichwort „Die Zeit rennt, wenn man Spaß hat“. Aber sie rennt auch, wenn man sehr beschäftigt ist. Ich stimme beidem zu. Die ganze Woche haben wir bei uns in der Redaktion sehr intensiv an der neuen Februar-Ausgabe unseres Magazins gearbeitet, denn es ist schon wieder an der Zeit, es in den Druck zu schicken. Ich war also sehr beschäftigt und richtig, Spaß hat es auch gemacht. In kurzer Zeit wird die neue Ausgabe wieder in den Briefkästen unserer Abonnenten liegen. Wirklich enorm, wie schnell diese Woche vergangen ist.

Und das Wetter? Das war wunderbar, wenn ich mal kuz davon absehe, dass wir den Regen, der in dieser Woche eine Pause eingelegt hatte, wirklich brauchen. Jeden Tag hat die Sonne geschienen, meistens von einem total wolkenlosen und blauen Himmel, die Temperaturen waren Mittags recht angenehm . Auch dieses Wochenende lädt uns dazu ein, Ausflüge zu unternehmen. Erst ab Sonntag ist dann wieder Regen vorhergesagt. Und das ist auch gut so.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis teilweise bewölkt mit einem Rückgang der Temperaturen. Gegen Mittag kann es besonders im Norden und an der Küste zu leichten Regenschauern kommen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 16 Grad, Tel Aviv 20 Grad, Haifa 17 Grad, Tiberias am See Genezareth 21 Grad, am Toten Meer 23 Grad, Eilat am Roten Meer 26 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei -214.26 m unter dem Meeresspiegel.

Vor einigen Tagen wurde im Radio von einer neuen App für das Handy gesprochen. Sie hat viele sehr verärgert. Sie soll Autofahrern, besonders die in Tel Aviv, dabei helfen, einen freien Parkplatz zu finden. Klingt eigentlich ja wie eine tolle Sache. Diese App funktioniert folgendermaßen: Ein Fahrer verlässt seinen Parkplatz, vorher öffnet er die App und guckt, ob jemand einen Parkplatz in der Nähe sucht. Dann dann er seinen in kürze frei werdenden Platz melden, die suchenden Autofahrer sehen das und werden dann von der App bis zum ersehnten Parkplatz geführt. Klingt doch praktisch, oder?

Ist noch ein Platz frei? Parkplatzsuche kann sehr nervend sein (Foto: Yaakov Naumi/Flash90)

Wo liegt also das Problem, werden Sie sich fragen. Die App mit dem Namen Park King, ist nicht umsonst. Der suchende Autofahrer zahlt 12 Shekel (3 Euro) dafür, dass er einen Parkplatz bekommt, davon bekommt der Fahrer, der den Parkplatz verlässt und dies angemeldet hat, eine „Belohnung“ von 10 Shekeln (2,50 Euro), die Entwickler der App bekommen die restlichen 2 Shekel (25 Eurocent). Und das scheint das Problem zu sein. Die App würde Menschen, auch Fußgänger, einladen, freie Parkplätze zu suchen und ihn zu besetzen, ihn zu melden und dann 10 Shekel zu verdienen. Jetzt untersucht die Stadt Tel Aviv die Rechtslage, ob diese App überhaupt erlaubt ist. Anderer wiederum finden die Idee gut, es sei ihnen die 10 Shekel wert, im Jungle von Tel Aviv einen Parkplatz zu bekommen. Was sagen Sie dazu?

In Jerusalem versucht auf eine andere Weise, das Parkplatzproblem zu lösen, unweit unserer Redaktion.

Und nun wünsche ich Ihnen ein wunderbares Wochenende und einen gesegneten Shabbat. Fahren Sie vorsichtig. Machen Sie es gut.

Shabbat Shalom aus Modiin!

Dov

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