Palästinenser: Ohne Rücknahme der amerikanischen Anerkennung Jerusalems keine Friedensgespräche

Mittwoch, 10. Januar 2018 |  NAI Redaktion

Der palästinensische Hauptunterhändler, Saeb Erekat, erklärte am Dienstag, dass alle von den Amerikanern geleiteten Friedensgespräche abgelehnt würden, bis die USA ihre Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt Israels wieder zurücknehmen würden.

Einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa zufolge, sagte Erekat dies zum Radiosender Voice of Palestine. Sämtliche zukünftigen amerikanischen Friedensvorschläge oder Aufruf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, würden für die palästinensische Führung als inakzeptabel abgelehnt werden, bis US-Präsident Donald Trump einen Kurswechsel bezüglich seiner Jerusalem-Erklärung vom 6. Dezember 2017 unternehmen würde, sagte Erekat.

Damit bestätigte er frühere Aussagen von Palästinenserchef Mahmud Abbas, der gleich nach der Erklärung Trumps sagte, dass die USA sich von ihrer Führungsrolle im Friedensprozess verabschiedet hätten. Er sei nicht mehr bereit, sich mit amerikanischen Vertretern zu treffen.

Erekat sagte auch, dass jedes zukünftige Friedensabkommen die Stadt Jerusalem berücksichtigen müsse. „Ohne Jerusalem als Hauptstadt ist ein Palästinensischer Staat wertlos“, sagte Erekat.

Bild: Saeb Erekat (Foto: Amir Levy/Flash90)

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