„Was ist der Unterschied zwischen Ramallah und Jerusalem?“

Sonntag, 7. Januar 2018 |  NAI Redaktion

Nach der mittlerweile berühmten Erklärung von US-Präsident Trump bezüglich der Stadt Jerusalem, wandte sich ein ägyptischer Nachrichtenoffizier an Fernsehmoderatoren seines Landes und fragte sie: „Wie unterscheidet sich Ramallah von Jerusalem?“

Diese Frage, die auf die wahre ägptische Haltung bezüglich einer zukünftigen palästinensischen Hauptstadt hinweist, erinnert an den saudi-arabischen Vorschlag vor etwa einem Monat, in dem Abu Dis als Hauptstadt eines palästinensichen Staates vorgeschlagen wurde.

Diese beiden Vorschläge zeigen die wahren Absichten er pro-westlichen Länder. Die New York Times berichtete, dass der ägyptische Beamte nach der Erklärung von Donald Trump heimlich bekannte und bedeutende ägyptische Talkshow Moderatoren anrief.

„Öffentlich verurteilen wir diese Entscheidung so wie unsere anderen arabischen Brüder“, sagte der Offizier Ashraf al-Kholi und fügte hinzu, dass trotz der Umstände eine Konfrontation mit Israel nicht im Interesse Ägyptens läge. Anstatt die Entscheidung zu verurteilen, riet der Offizier den Fernsehmoderatoren, sie sollten ihre Zuschauer davon überzeugen, sie zu akzeptieren. Die Palästinenser sollten sich für Ramallah als ihre Hauptstadt entscheiden.

„Wie unterscheidet sich Jerusalem von Ramallah?“, fragte sich der Offizier in seinem Gespräch mit den vier Fernsehmoderatoren in einer Aufnahme, die sich im Besitz der New York Times befinden soll. "Ich habe sie angerufen, um Ihnen zu erklären, was unsere öffentliche Haltung ist. Wenn Sie also im Fernsehen oder in einem Interview sprechen, erkläre ich Ihnen, wie der ägyptische Sicherheitsapparat aussieht und warum er bei der Erklärung bezüglich Jerusalem als die Hauptstadt von Israel profitiert, ok? " erzählte der Offizier al-Kholi einem der Moderatoren.

"Der Punkt, der für uns gefährlich ist, ist die Intifada-Frage", sagte der Geheimdienstbeamte. "Eine Intifada würde Ägyptens nationalen Sicherheitsinteressen nicht dienen, weil eine Intifada die Islamisten und die Hamas wiederbeleben würde. Die Hamas würde wiedergeboren werden."

"Am Ende des Tages wird sich Jerusalem nicht viel von Ramallah unterscheiden. Was zählt, ist die Beendigung des Leidens des palästinensischen Volkes", schloss al-Kholi. "Zugeständnisse sind ein Muss und wenn wir ein Zugeständnis erreichen, durch das Ramallah die Hauptstadt von Palästina wird, um den Krieg zu beenden und so niemand sonst stirbt, dann würden wir uns dafür entscheiden."

Einer der Fernsehmoderatoren bestätigte später die Echtheit der sich im Besitz der New York Times befindenden Aufnahme des Gesprächs und unterstützte die Äußerungen des Offiziers. Ein erneuter Ausbruch der Gewalt sollte vermieden werden . Eine weitere Intifada wäre sehr schlecht und nicht im Interesse Ägyptens.

(Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

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