Israel Heute Morgen

Dienstag, 2. Januar 2018 |  Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!

Endlich es es Winter in Israel. Das neue Jahr hat uns mit heftigen Regenfällen begrüsst, auf die wir lange warten mussten. Auch in den nächsten Tagen wird es noch regnen, nur morgen vielleicht etwas weniger, aber dann soll es wieder so richtig losgehen , mit Sturm und Gewittern. Auf dem Hermon wird es weiterhin schneien. Na, das sind doch wirklich gute Aussichten, weiter so. Sogar der Genezareth See hat endlich etwas Wasser bekommen, sein Wasserpegel ist um einen Zentimeter gestiegen. Trotz allem ist dieser Winter bis jetzt der trockenste seit 1999. Hoffen wir auf viel Regen in den nächsten Wochen.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Meist bewölkt. Im Norden und Zentrum des Landes vereinzelte Regenschauer. Für die Jahreszeit weiterhin relativ niedrige Temperaturen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 11 Grad, Tel Aviv 16 Grad, Haifa 15 Grad, Tiberias am See Genezareth 18 Grad, am Toten Meer 20 Grad, Eilat am Roten Meer 20 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei -214.37 m unter dem Meeresspiegel.

Auch heute schaut man bei uns sehr interessiert in Richtung Iran, wo auch gestern die Massendemonstrationen fortgesetzt wurden. Ein kurzer Blick auf die heutigen Titelseiten zeigt, dass die Berichte über die Demonstrationen im Iran den grössten Platz einnehmen. Nur die Zeitung Jediot Achronot beschäftigt sich lieber mit neuen Einzelheiten der sogenannten “Akte 3000”. Die erinnern sich sicherlich, es handelt sich um die Affäre um die U-Boote.

Und das sind die Titelseiten der Zeitungen von heute:

Die Titelseiten von heute. Von links nach rechts: Maariv, Jediot Achronot, Israel Hayom

Die Hauptschlagzeile bei Maariv befasst sich also wie schon gesagt mit den Demonstrationen im Iran. “Iran: Die Demonstranten stoppen nicht“. Danach dann noch drei Meldungen. Zum einen geht es um die Abstimmung für das sogenannte „Supermarkt-Gesetz“. Da es der Koalition nicht gelang, eine Mehrheit für das Gesetz zu erlangen, wurde die Abstimmung auf die nächste Woche verschoben. Es geht darum, dass der Innenminister über städtische Verordnungen zur Öffnung von Geschäften am Shabbat entscheidet. Den Städten gefällt das überhaupt nicht. Dann gibt es ein Foto von einem Feuerwehrmann, der eine Thorarolle aus einer Synagoge in der Stadt Naharia rettet, nachdem dort ein Feuer ausgebrochen war. “Heiliges Feuer”, lautet die Überschrift. Die letzte Meldung befasst sich von dem arabischen Mädchen Ahed Tamimi, die vor zwei Wochen Soldaten geohrfeigt, bedroht und getreten hatte. Sie befindet sich seitdem in Haft. Jetzt ist sie zu einem Symbol geworden, bei einer Kampagne in den Bahnstationen von London.

Eine ganz andere Titelseite gibt es heute bei Jediot Achronot. Dort befasst man sich mit Vorliebe mit Affären, in denen auch Ministerpräsident Netanjahu verstrickt ist oder sein könnte, wie bei der Affäre un die U-Boote aus Deutschland. Heute berichtet die Zeitung , wie der Kronzeuge, der israelische Vermittler und Vertreter des Konzerns Thyssen-Krupp Miki Ganor sich an den Anwalt und Freund Netanjahus wandte mit der Bitte, ein Treffen von Vertretern des israelischen Verteidigungsministeriums mit einem Konkurrenten der deutschen Thyssen-Krupp in Südkorea zu verhindern, damit das Geschäft mit dem deutschen Konzern über die Bühne gehen kann. Das klingt natürlich nicht gut. Dann eine traurige Meldung vom Tod der Frau des Knessetabgeordneten Jehuda Glick, der auch schon zu Gast bei uns in der Redaktion war. Seine Frau ist gestern nach Krankheit im Alter von 51 Jahren gestorben. Auch wir sprechen Jehuda Glick unser tiefstes Beileid aus. Und dann gibt es auch eine kleine Meldung über die Demonstrationen im Iran. “Die Unruhen weiten sich aus“.

Und nun noch ein Blick auf die Zeitung Israel Hayom. Dort wird Ministerpräsident Netanjahu zitiert. “Viel Erfolg für das Iranische Volk in seinem ehrenvollen Kampf für die Freiheit“. Dann gibt es unten ein Foto von einem Auto, das bei den gestrigen starken Regenfällen ins Meer gespült wurde. Zum Glück war niemand zu Schaden gekommen. “2018 wurde im Sturm begonnen“, lautet die Überschrift. Dann wird auch die verschobene Abstimmung um das Gesetz um den Shabbat erwähnt, dem „Supermarkt-Gesetz“. “Der Sturm um die Supermärkte: Die Abstimmung wurde um eine Woche verschoben”.

Das war der Blick auf die Titelseiten mit den Themen, die Israel heute beschäftigen.

Jetzt wünsche Ihnen einen wunderbaren ersten Arbeitstag im Jahr 2018. Hier bei uns in der Redaktion haben wir uns schon daran gewöhnt. Also, los geht’s, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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