Erwartungen in Jerusalem – USA werden Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen

Mittwoch, 6. Dezember 2017 |  NAI Redaktion

Sprecher des Weißen Hauses sagten, dass Präsident Trump bei seiner Rede am heutigen Mittwoch die amerikanische Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt Israels verkünden werde. Auch soll die amerikanische Botschaft nach Jerusalem verlegt werden, aber zu einem späteren Zeitpunkt.

Gleichzeitig warnte der US-Repräsentant vor zu hohen Erwartungen, da es Jahre dauern wird, bis die Botschaft tatsächlich in Jerusalem stehen wird: "Es wird lange dauern, einen entsprechenden Platz für die Botschaft zu finden, diese vorzubereiten und ein Gebäude dort zu bauen", hieß es in der Aussage.

Der Präsident versuche weiterhin, eine Friedenslösung für Israelis und Palästinenser zu finden und der Umzug der amerikanischen Botschaft sei kein Hindernis für einen Frieden. Jerusalem ist seit 70 Jahren die Hauptstadt Israels und diese Realität könne nicht länger ignoriert werden, hieß es weiterhin aus dem Weißen Haus.

Auf israelischer Seite wird diese Nachricht natürlich mit großer Freude aufgenommen, aber gleichzeitig erwartet man nun Gewaltausbrüche der Palästinenser. Moslemische Geistliche haben im Vorfeld vor solchen Gewaltausbrüchen gewarnt. Scheich Ahmed el-Tayeb, ein wichtiger Sunni-Imam aus Ägypten sagte, dass sich die "Pforten der Hölle" öffnen werden, wenn die USA Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkenne und die Botschaft dorthin verlege.

Bild: Jerusalem (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

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